Twilight

Liebe Projektteilnehmerinnen und -teilnehmer.

Wir haben ja das Glück, dass zur Zeit ein regelrechter Vampirwahn ausgebrochen ist. Diese Tatsache zeigt sich beispielsweise auch in den zahlreichen Büchertischen (Sternverlag, Mayersche usw.). Ich habe einen Link zum Thema gefunden. Schauen Sie sich einmal die Thesen an: Ist die Vampirfigur in Twilight ein Zeichen für sexuelle Enthaltsamkeit? Faye, Sie haben sich dazu ja schon in der letzten Sitzung geäußert.

Aus der FAZ:
http://www.faz.net/s/Rub8A25A66CA9514B9892E0074EDE4E5AFA/Doc~EAF34843D75FB4907BA654AF79900337D~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Kommentare

jensalhoffmann@aol.de - 04.03.2009 05:51

Fantasy nach dem Jugendbest­seller "Bis(s) zum Morgengrauen" von Stephenie Meyer.

Sage und schreibe 36 Millionen Dollar spielte der Film am ersten Tag in den US-Kinos ein, so gespannt waren die Fans auf die Filmadaption. Doch nachdem sich der Wirbel gelegt hatte, brach das Einspielergebnis massiv ein. Denn selbst ein­­gefleischte Fans der Buchreihe mussten erkennen, dass der Transfer auf die Leinwand durch Regisseurin Catherine Hardwicke missglückt war. Den unvermeidlichen Kürzungen fiel vor allem die Liebesgeschichte zwischen Schülerin Bella Swan (Kristen Stewart) und dem scheinbar gleichaltrigen Vampir Edward Cullen zum Opfer. Der romantische Unterbau ist so dünn, dass die Liebe wie eine pure Drehbuchbehauptung erscheint. Der Rest des Films ist quasi eine Einführung in die Vampirwelt durch die Augen von Bella. So lernen sie und der Zuschauer, dass Tageslicht Vampire nicht tötet, sondern ihre Haut zum Glitzern bringt, dass Edward und seine Familie Vege­tarier sind, weil sie sich nicht von Menschen-, sondern nur von Tierblut ernähren, und dass Vampire nur im Gewitter Baseball spielen können (warum, wird jedoch nicht erklärt). Damit wenigstens etwas Dramatik in das Ganze kommt, tauchen natürlich noch böse Vampire auf (angeführt von "O.C., California"-Surfer Cam Gigandet), doch selbst dabei hält sich der Adrenalinschub in Grenzen. Jede einzelne Folge von "Buffy" bietet nicht nur bessere Schauspie­ler und um Welten bessere Dialoge. Sogar die Action ist auf höherem Niveau, was ein ziemliches Armut­s­zeugnis für einen Kinofilm ist. Einzig der gute Sound­track von "O.C."-Supervisor Alexandra Patsavas sammelt in dem mit "Blutsaugen = Sex"-Metaphern überfrach­teten Film Pluspunkte.

Alexander Buck - 19.03.2009 02:37

Jens, bitte Quellenangaben ergänzen.