Einblicke

Kita "Pretti"

veröffentlicht um 06.03.2012 03:31 von Fa Belvedere   [ 06.03.2012 11:34 wurde aktualisiert. ]

Aufgabe war es, das Freigelände einer Integrationskindertagesstätte in der behinderte und nicht behinderte
Kinder zusammen betreut werden, neu zu gestalten. Die vorhandene Anlage war den Anforderungen für
behinderte Kinder nicht angemessen.

Entwurfsplan

Planungsziele:

- Ordnen der Grundstücksflächen
- Beseitigung von Gefahrenquellen
- Anlage mehrerer behindertengerechter Spielbereiche die aber auch nicht behinderten Kindern,
  unterschiedliche, attraktive Erlebnismöglichkeiten bieten.

Blick auf den Sandspielbereich mit Pumpe

Kletterspielbereich

Entwurfsbeschreibung:

Abgeleitet von der Lage der Kindertagesstätte am Prettauer Pfad, haben wir in Zusammenarbeit mit der
Küstlerin Frau Gersch die Figur des Pretti erfunden. Pretti soll den Kindern eine positive Identifikationsfigur
mit ihrem Kindergarten sein. Viele Spielgeräte im Freigelände gehen auf Pretti zurück.

Pretti's Schuh  Pretti's Mützen
















Auf dem zusammenhängenden Gelände nach Süden werden drei Spiel- und Aufenthaltsräume geschaffen.
Ein umlaufender Weg verbindet die drei Bereiche miteinander.

Buchstabenwände

Eine Wegstrecke mit Buchstabenwänden bietet den Kindern einen lehrreichen Hindernisparcours zum
Bobbycar- und Dreiradfahren.

Hindernisparcoure
 
Im Vordergarten und in den Innenhöfen befinden sich weitere Spielräume.

Vorgartenbereich

Innenhof

Holzdecks stellen oft die Verbindung von Innen- und Außenraum her und bieten besonders den
Krabbelgruppen einen warmen, angenehmen Bodenbelag. 

Pflasterdetail Logo im Eingangsbereich
Kleiner Sandspielbereich 








































Auftraggeber: Spastikerhilfe Berlin eG

Gesamtkosten: 555.000,- €

Bearbeitete Fläche: 3.200,- m²

Realisierungszeitraum: 2005 - 2007




Spremberg Damaschkeplatz

veröffentlicht um 05.03.2012 06:18 von Fa Belvedere   [ 06.03.2012 11:35 wurde aktualisiert. ]

Der Platz liegt in Spremberg auf dem Georgenberg an den Strassen Georgenhöhe und
Adolph - Damaschke - Platz. Historisch war der Platz als zentraler Schmuckplatz auf der Georgenhöhe
angelegt. Er sollte den repräsentativen Charakter der Siedlung, aus Einzelhäusern, Villen und Hochwertigem
Mietwohnungsbau untermauern. Der Platz wurde im Jahr 1999 geteilt, an der nordöstlichen Seite entstand
ein Einkaufszentrum mit entsprechender Infrastruktur.


Entwurfsplan


Ziel der Überarbeitung war es den Platz besser an die Wohnbebauung anzuschließen und mit einer neuen
Aufenthaltsqualität zu versehen. Das Quartier sollte für junge Familien aufgewertet werden.
Die alte historische Platzstruktur sollte in Spuren ablesbar sein. Durch die Auswahl der Wegebeläge und
Ausstattungsgegenstände wird der Bezug zum Wohngebiet und zum angrenzenden Georgenbergpark
gestärkt. Das Wohngebiet eignet sich besonders zum Großzügigen Wohnen für junge Familien.
Mit der Ausrichtung auf Familientauglichkeit der Anlage ließe sich diese Absicht unterstreichen.

Platzfläche

Hier wurde der Versuch unternommen, die alte Platzstruktur in Spuren zu rekonstruieren. Der große
Mittelkreis wurde nicht mehr aufgenommen aber die Mittelhalbierenden werden angedeutet.

Blick Richtung Spielfläche

Die Erschließungs- und Verbindungsfunktion wird wieder hergestellt bzw. an die Veränderung angepasst.

Spielwände

Auf dem Spielweg entstand mit Buchstabenwänden das Wort „Spremberg". Die Wände haben verschiedene
Öffnungen, durch die die Kinder kriechen oder mit dem Dreirad fahren können.

Spiellandschaft "Am Park"

Im Sandspielbereich wird das Spielgerät „AM PARK" aufgestellt.
Dieses bietet Kletter- und Rutschmöglichkeiten.

Staudenpflanzug am Platz

Entlang der Wege und auf der Platzfläche wurden Parkbänke mit Rückenlehne sowie
Abfallbehälter aufgestellt.



Auftraggeber: Stadt Spremberg, Bau- und Planungsamt

Gesamtkosten ca. 120.000,00 €

Bearbeitete Fläche: 7.400 m²

Realisierungszeitraum: 2009 - 2010

Sportanlage Fischerstrasse

veröffentlicht um 05.03.2012 00:09 von Fa Belvedere   [ 06.03.2012 11:35 wurde aktualisiert. ]

Neuanlage eines Sportplatzes mit zwei Großspielfeldern und
Leichtathletikanlagen für den Schulsport in der
Fischerstraße 15/16 in Berlin - Lichtenberg


Die Fischerstraße liegt im Stadtbezirk Lichtenberg im Ortsteil Rummelsburg.
Das Grundstück wurde vorher von den Berliner Stadtreinigungsbetrieben als Lager- und Deponieplatz und
als Reparaturstützpunkt genutzt. Die Errichtung dieser Sportanlage wurde notwendig, da eine bis dahin
genutzte Anlage überplant wurde. Nutznießer der Anlage sind in erster Linie der
Sportverein SV Sparta Lichtenberg 1911 Berlin e.V. sowie die Schulen in der Umgebung.

Lageplan
 
Auf dem brachliegenden Gelände befanden sich neben dem aufgeschütteten Wall verschiedene Einbauten
der BSR. Aus schallschutztechnischen Gründen blieb der Wall weitestgehend erhalten.

Blick vom Wall über die Anlage
 
Neben dem eingeschossigen Sportfunktionsgebäude wurden zwei Großspielfelder, eine Weitsprunganlage,
eine 100 m - Laufbahn und zwei Kugelstoßanlagen gebaut.
Aus Standsicherheitsgründen und zur
Gewährleistung der Schallschutzbestimmungen musste der Wall neu modelliert werden. Ziel dieser
Maßnahme war es, den Wall auf eine durchgängige Höhe von ca. 4 m zu bringen, um die
Schallschutzbestimmungen einzuhalten. Desweiteren sollte durch eine Abflachung des Gefälles, vor allem
auf der Seite der Kleingartenanlage, ein weiteres Abrutschen verhindert werden.


Sportfunktionsgebäude

Leichtathletikanlagen

Die Anordnung der Sportanlagen ergab sich aus der Lage des Gebäudes und der Lage der
Gasdruckrohrleitung, welche parallel zur Fischerstraße über das Gelände führt.



Pflanzfläche zwischen den Spielfeldern

Zur Modellierung des Walls war es notwendig diesen vollständig von Bewuchs zu befreien und nach der
Modellierung neu zu bepflanzen. Auf der Sportplatzseite sind Pflanzstreifen mit stark wurzelnden
hangbefestigenden Sträuchern und kleinen Bäumen vorgesehen. Dazwischen sind breite Streifen mit
„Wildem Wein“ als bodendeckende Pflanzung angeordnet.


Gepflastertes Logo im Eingangsbereich

Detailzeichnug Logo
  
    
 













  Auftraggeber: Bezirksamt Berlin - Lichtenberg AUN;
  Wohnstatt + Machleidt (Sanierungsträger)
  Gesamtkosten: 1,4 Mio €
  Bearbeitete Fläche: 31.000,- m²
  Realisierungszeitraum: 2005 - 2007

Wustrower Parkband

veröffentlicht um 01.03.2012 11:26 von Fa Belvedere   [ 01.03.2012 12:12 wurde aktualisiert. ]

Der Vorplatz zum S-Bahnhof Wartenberg ist Bestandteil des Wustrower Parkbandes. 
Der S-Bahnhof ist ein wichtiger Zugang zum öffentlichen Verkehr in die Innenstadt.

Ausgangssituation
  • keine räumliche Gestaltung
  • keine Trennung zwischen Fahrbahn und Fußwegen
  • Parkplatz ist zentrales Element des Platzes
  • schlecht zu pflegende, unzusammenhängende Grünflächen

Lageplan Vorplatz S-Bahnhof Wartenberg

Planungsabsicht - Platzgestaltung
Der Bahnhof ist der zentrale Ort des Quartiers und soll als solcher auch in der Gestaltung 
hervorgehoben werden. Der Vorplatz bildet das Scharnier zwischen Wohngebiet und 
Freiraum bzw. urbanem Umfeld und Naturraum. Dieser Bedeutung wird der Platz durch 
seine Gestaltung gerecht, indem die Achse zum Bahnhof ausgehend von der 
Ribnitzer Straße durch ein deutlich akzentuiertes Band betont wird. Der Platzbereich für das 
Quartier ist aus der Achse herausgedreht, er vermittelt zwischen dem Bahnhof und dem 
Wustrower Parkband.



Der Platz sollte drei Funktionen erfüllen:
  • Sammelpunkt, Veranstaltungsort und  Treffpunkt für das umliegende Quartier 
  • Verteiler für den öffentlichen Nahverkehr und für die öffentliche Infrastruktur 
  • Teil eines übergeordneten Naherholungs- und Freizeitgebietes
Die Gestaltung geht auf diese drei Funktionsebenen ein. 

Vorplatz

Das Wustrower- Parkband ist Teil des Grünzuges Barnimer Feldflur am nordöstlichen 
Stadtrand von Berlin. Die Neugestaltung des Wustrower Parkbandes erfolgte im Rahmen 
des Berliner Programms zur Wohnumfeldverbesserung von industriell errichteten 
Großsiedlungen in Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und 
dem Bezirksamt Lichtenberg. 

Ausgangsituation
Das Planungsgebiet erstreckt sich auf einer Länge von ca. 2 km zwischen 
der S-Bahntrasse und der Wustrower Straße. 

Die städtebauliche, ökologische Situation und die Situation für die Anwohner und Nutzer 
war unbefriedigend. Die Anbindung an den Bahnhof und an das Wohngebiet war 
unzureichend.

Parkband

Planungsabsicht
Die Absicht war das große Wohngebiet "am Berl" mit dem Stadtteilzentrum am 
"Lindencenter" zusammenzuführen und die Infrastruktureinrichtungen, wie Sport, Schule und 
Freizeiteinrichtungen mit einem Parkband zu verbinden. Ziel war es städtebaulich drei 
Wohngebiete mit ca. 80.000 Einwohnern zu verbinden. 

Rad- und Gehwege

Die Hauptverbindungswege zu dem Bahnhof Wartenberg wurden wieder hergestellt. 
Der Grünzug wurde den Benutzern durch 3 Zugänge von der Wustrower Straße zugänglich 
gemacht. Die Zuwegungen wurden deutlich sichtbar als großzügige Entrees ausgestaltet. 
Die Wegeführung weist einen 2,40 m breiten Gehweg und einen getrennt davon 
verlaufenden, Radweg von 1,60 m Breite auf.

Sportbereich

Für die verschiedensten Nutzergruppen der angrenzenden Großsiedlung, wie z.B. Kinder, 
Jugendliche, Radfahrer, Jogger etc. werden punktuelle Angebote vorgehalten.

Sportgeräte

Die ökologische Situation wurde durch vorhandene Abzugsgräben, die als wertvolles 
Feuchtbiotop ausgebaut wurden, aufgewertet. 

Steg über das Biotop Fußweg

Ein wichtiger Grundsatz bei der Planung, war ein geringst möglicher Eingriff in die Natur.

Weg am Wall


Friedhof Spremberg

veröffentlicht um 19.01.2012 14:45 von Fa Belvedere   [ 26.02.2012 14:17 wurde aktualisiert. ]

Umbau eines zunächst ungeplanten Friedhofs zu einem würdigen Bestattungsort

Ausgangslage
Am Ende des Zweiten Weltkrieges kam es an der Oder Neiße zu umfangreichen Kampfhandlungen mit 
sehr vielen Toten. Die vorhandenen Bestattungsflächen waren ausgeschöpft, so dass in Schwarze Pumpe 
auf einem Sportplatz bestattet wurde. 
In der Folgezeit etablierte sich dieser Bestattungsort zu einem Friedhof.
Das Problem war, dass sich kein Bestattungsmodus durchgesetzt hat, so dass über Jahre, weitgehend 
ohne Gestaltungskonzept bestattet wurde. Aufgabe war es den „Sportplatz“ in einen geordneten Friedhof 
mit verschiedenen Bestattungsformen umzugestalten.

Lageplan


Aufgaben
  • Angemessene Eingangssituation schaffen
  • Ordnen und Erschließen, Anlegen von Wegen und Infrastrukturplätzen
  • Attraktive Orte für den Aufenthalt schaffen
  • Flächen für verschiedene Bestattungsformen ermöglichen
  • Aussegnungshalle, Vorplatz neu gestalten
Die Zentrale Lindenallee, war  sehr unansehnlich und monoton, außerdem musste sie verlängert werden. 
Wir haben die Allee belassen, den Unterwuchs unter den Bäumen entfernt und in diesem Bereich ein 
durchgängiges beidseitiges Staudenband angelegt.

Hauptweg

Die Bürger äußerten Unbehagen bei trübem Wetter auf den Friedhof zu gehen, wir haben den 
Eingangsbereich verbreitert, den Wall abgetragen und mit einer niedrigen Mauer gefasst, die neu 
entstandenen Flächen wurden bepflanzt.

Eingangsbereich

Die Zuwegungen zu den Gräbern wurden mit einer gelben wassergebundenen Decke ausgeführt, ebenso 
der Vorplatz zur Einsegnungshalle und die Alleeverlängerung, somit gibt es ein Element das den 
Zusammenhalt der Anlage empfinden lässt.

Zuwegung


Der Vorplatz wurde aufgeweitet und mit Sitzbänken versehen. Alte Koniferen wurden gefällt und durch 
Birken ersetzt. 

Vorplatz Aussegnungshalle


Die Zuwegungen zu den Grabfeldern mussten so gewählt werden, dass möglichst keine Umbettungen 
notwendig werden, das ist nicht ganz gelungen. Drei Gräber wurden umgebettet. Gräber mit nur noch 
geringen Liegezeiten wurden ausgespart.

Staudenband                      









Auftraggeber:
Stadt Spremberg
Bau- und Planungsamt
Frau Drews
Am Markt 1
PF 10 02 15
03122 Spremberg
Tel.: 03563 340 556

Gesamtkosten ca. 120.000,00 €, 
Bauzeit: August 2009 – März 2011


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