Die Schweiz hat keine Uranminen,
keine Atomkonzerne, keine Uranprozessierungsanlagen, keine Anreicherungsanlagen
und keine Endlager. Es ist völlig absurd zum Schutz von Oligopolen und ideologischen Gründen ineffiziente, teure, ausländische Atomkonzerne zu
fördern, nur um letztlich die Anzahl Klumpenrisiken und unsere Abhängigkeit von
begrenzten ausländischen Rohstoffen erhöhen zu können.
Es gibt zuverlässigere, unabhängigere, sichere, billigere, sauberere und schnellere Lösungen:
Erneuerbare Energie schafft Arbeitsplätze und erhöht die Wettbewerbsfähigkeit
- In Deutschland hat sich der Strompreis durch die erneuerbaren Energien reduziert.
- Erneuerbare Energien kreierten 235'000 Arbeitplätze in Deutschland.
(Und im Gegensatz zu einem Buchhalter können diese wertvollen Arbeitsplätze nicht einfach durch Computer ersetzt werden. Ein Computer entwickelt, produziert und montiert keine Windturbinen oder Solarzellen). - Durch die Förderung erneuerbaren Energien profitiert der Deutsche Exportmarkt enorm und 83% der Deutschen Windturbinen werden exportiert.
- Erneuerbare Energien haben 2007 rund 71 Milliarden Dollar privates Kapital angezogen, die Nuklearindustrie hat ausser Steuergelder nichts erhalten, weil sie nicht rentiert.
Erneuerbare Energie und Effizienz existiert bereits JETZT
- Erneuerbare Energien wachsen schneller als erwartet,
Über 2% Wachstum in einem Jahr und gemäss Axpo-Studie soll lediglich 0.2% jährlich möglich sein. Was ist wohl glaubwürdiger? Fakten oder eigennützige Studien von Stromhandelsgesellschaften? - Deutschland installierte in einem Jahr nahezu doppelt soviel erneuerbaren Strom, wie die 3 alten Schweizer Atommeiler jährlich generieren.
- Österreich ist ein Alpenland und versorgt JETZT 560'000 Haushalte mit Windstrom nicht erst im Jahr 2020. Eine einzelne Windturbine ist selbstverständlich immer noch schöner als hunderte Hochspannungsmasten.
- Windstrom ist günstiger als Atomstrom.
- In der Schweiz hat es BEREITS 1 Million Strommasten, falls GLEICH viele Windturbinen mit jeweils 3 MW Leistung (es gibt inzwischen 6 MW Windturbinen) in GANZ Europa verteilt werden, ergibt das eine Maximalleistung von 3000 Gösgens.
- Eine einzige Windturbine kann JETZT tausende Haushalte mit Strom versorgen und ist bei weitem leiser als ein Moped.
- Kopenhagen versorgt JETZT 85% seiner Stadt aus Strom und Wärme von effizienten Wärmekraftkopplungsanlagen. In Rotterdam wird mit CO2-Ausstoss eines Gaskraftwerks der Pflanzenwuchs im Gewächshaus gefördert.
- Ein Schweizer Spital kann seinen Strom und Wärme bereits JETZT problemlos, effizient,
zuverlässig und selbst erzeugen.
- Eine kleine Holzheizung kann nicht nur Wärme sondern auch bereits JETZT Strom erzeugen.
- Dieses Holzkraftwerk passt bereits JETZT in jede Gemeinde.
- Dieses Geothermiekraftwerk passt bereits JETZT in jede Gemeinde.
- Da KVAs bereits über Dampfturbinen verfügen, können sie bereits JETZT mit Solarthermischen Kraftwerken, Holzkraftwerken oder gar Geothermischen Kraftwerken verknüpft werden und deshalb die Gesamtsystemkosten reduzieren. Auch kann die Abwärme einem mit Biogas betriebenem Kraftwerk oder der bereits vorhandenen Dampfturbine eines KVAs verwertet oder so dessen Fernwärmenetz ausgebaut werden.
- Ein Mehrfamilienhaus läuft bereits JETZT ohne Heizung.
- Ökologisch verträgliche Schraubenturbinen oder Staudruckturbinen in Kleinwasserkraftwerken können bereits JETZT betrieben werden. Tatsächlich existierten in der Schweiz vor 100 Jahren 10 mal mehr Kleinwasserkraftwerke als Heute.
- Jedes Jahr wird 29 km2 NEU verbaut. Bei lediglich 12% Photovoltaik Wirkungsgrad wird also alle 3.5 Monate die Maximalleistung des AKW-Gösgens verbaut!
- Solarwärme und Photovoltaik bezüglich Flächenbedarf am Besten ab, da es auf bereits bestehende Dächer platziert werden kann. Danach kommt Wind mit etwa 30 m2 Flächenbedarf für eine Leistung von 3 MW und erreicht somit eine Leistungsdichte von 100 kW/m2. Demgegenüber erreicht ein AKW lediglich mickrige 2 kW/m2.
- Drei neue Französische EPR Reaktoren kosten übrigens etwa 20 Milliarden Franken. Mit 20 Milliarden Franken kann man von Oerlikon rund 60 Dünnschicht Solarmodul Fabriken mit einem jährlichen Output von 160 MW pro Fabrik installieren. Nach lediglich 10 Jahren haben diese Solarfabriken eine Gesamtleistung von 96'000 MW produziert! Das ist 20 mal mehr Leistung als die 3 ausländischen AKWs zusammengerechnet.
- In Deutschland wurde im Jahr 2007 über 1000 MW Photovoltaik installiert. Über 1000 MW in einem einzigen Jahr. Während Finnland immer noch an ihrem 1.6 GW EPR rumwurstelt, bis er dann endlich mit signifikanten Kostenüberschreitungen und Verspätungen den Betrieb aufnehmen wird.
- Solarenergie in 10 Jahren günstiger als konventionelle Energie. Wozu also im Jahr 2030 neue ausländische AKWs in Betrieb nehmen?
- Vanadium Redox Batterien werden bereits JETZT in Irland eingesetzt um Windstrom zu speichern. Diese Batterien passen in den Werkhof jeder Gemeinde, wobei die Schweiz ja ohnehin mit Speicherkraftwerken gesegnet ist.
- Die Schweizer Speicherkraftwerke können für 3 Monate die Schweiz mit Strom versorgen, sollte tatsächlich solange die Sonne nicht scheinen oder der Wind nicht wehen, was in den letzten 5 Milliarden Jahren noch nie geschehen ist.
- Jetzt werden die Pumpen der ineffizient mit unnötigem Atomstrom während der Nacht betrieben. Zukünftig kann Solarstrom die Speicherkraftwerke am Tag entlasten und so die Gesamt-Effizienz der Pumpspeicherkraftwerke erhöhen.
- Jede Gemeinde kann bereits jetzt seine Strassenbeleuchtung effizient per SMS steuern.
- Momentan importieren wir 100% Öl, 100% Gas und 100% Uran. Die jetzige Abhängigkeit von endlichem ausländischem Uran kann selbstverständlich durch den Import von zuverlässigen, preisstabilen und günstigem erneuerbaren Strom aus dem Ausland ersetzt werden (Wind, Solar, Wellen, Gezeiten). Wellenkraftwerk, Solarthermisches Kraftwerk in Südspanien, TREC Kraftwerke in der Sahara, Strömungskraftwerk
- 0.0006% der Fläche der Sahara reicht aus um die Schweiz zu 40% mit Strom aus solarthermischen Kraftwerken zu versorgen.
- 5% der verbauten Fläche der Schweiz reicht aus um die Schweiz zu 40% mit Strom aus Schweizer Photovoltaik zu versorgen.
- Ausländischer erneuerbarer Strom lässt sich in der Schweiz dank der Speicherkraftwerke bestens speichern und anschliessend bei Bedarf wieder teurer im Ausland verkaufen.
- China mit lediglich 20% der Weltbevölkerung baut 77% aller Solarwärmekollektoren ein. (Von wegen Solarwärme sei nur was für den reichen Westen.)
- Eine erneuerbare, zuverlässige, europäische Stromversorgung kann problemlos realisiert werden.
- Eine erneuerbare, zuverlässige, europäische Stromversorgung kann zudem günstig realisiert werden.
- Verteilte Windkraft liefert Grundlast.
- Letztes Jahr wurden in Europa:
8554 MW Windkraft installiert
8226 MW Gaskraft installiert und
-1203 MW Atomkraft abgebaut
Windenergie ist Nummer 1 in Europa - Erneuerbarer Strom ersetzt jedes Jahr mehr als einen Atommeiler in Deutschland.
Atomenergie versagt
- Tatsächlich sind Atomreaktoren wesentlich unzuverlässiger als erneuerbare Energien.
- Atomstrom ist nicht billig
- The Economist observed in 2001: "Nuclear power, once claimed to be too cheap to meter, is now too costly to matter."
- Gemäss einem Bericht der Electricité de France an den Generaldirektor für Nukleare Sicherheit und Strahlenschutz könnte die neue AKW-Generation EPR (Europäischer Druckwasser-Reaktor) einer Flugzeugattacke nicht standhalten.
- Der Französische Atomkonzern Areva kauft Windkraftspezialisten. Merkwürdig, jetzt hat uns doch die Atomlobby während Jahrzehnten eingebläut, dass Atomstrom doch der goldene Gral sei?
- China hat Milliarden von Exportsubventionen für den Kauf von westlichen AKWs erhalten und deckt trotzdem weniger als 1.9% seines Strombedarfs mit Atomstrom.
- Dagegen liegt der Schweizer Atomstromanteil mit den Französischen Beteiligungen bei 60%. Kein vernüftiger Staat macht sich derart abhängig von einem ausländischen Rohstoff.
- 1999 flossen 51.7% der Energieforschungsgelder der OECD Länder in die Atomforschung während in Solar, Wind, Hydro, Wellen, Gezeiten, Geothermie, Biomasse und Biogas zusammen lediglich 7% geflossen sind.
- Die Atomindustrie ist leider viel zu lange mit Steuergeldern geschöppelt worden: 1974 bis 2002 flossen 60% der OECD-Forschungssubventionen in die Atomforschung und nur 8% in Solar, Wind, Biomasse, Gezeiten, Wellen, Wasserkraft und Geothermie zusammen.
Mit welchem Ergebnis?- Es wird selbstverständlich mehr Erneuerbarer Strom als Atomstrom produziert.
- Atomenergie deckt lediglich 2.1% des Weltenergiebedarfs und die Uranreserven reichen bei weitem nicht aus um den Energiebedarf der Welt decken zu können.
- Brüter können immer noch nicht kommerziell erworben werden und von den Fusionsreaktoren ganz zu schweigen (und das trotz den Abermilliarden von Forschungsgeldern). Auf die wären wir aber zwingend angewiesen da die Uranreserven begrenzt sind.
- Das Atommüllproblem wurde weder gelöst noch bezahlt.
- 1000 Milliarden Dollar sind weltweit an Subventionen an die Atomenergie geflossen.
- Für nie gebaute AKWs für die Atomlobby mit unglaublichen 577 Millionen Franken abgespiesen worden.
- Die Stromkonsumenten in Florida werden für neue AKWs im voraus mit bis zu 24 Milliarden Dollar
zur Kasse gebeten und zwar unabhängig davon, ob die AKWs jemals Strom
produzieren oder nicht. Angesichts der Leistung von lediglich 2.3 GW
der 2 Reaktoren entspricht das 10 mal höheren Kapitalkosten als
bei der Windkraft.
- Die Rückstellungen für die Entsorgung für die Entsorgung der AKWs steckt in den AKWs selbst: Das heisst wenn ein AKW gestoppt wird, werden automatisch auch die angeblichen ‚Rückstellungen’ auf Null gesetzt.
- Wassereinbruch in Endlager Assen wurde während Jahren vertuscht.
- Für die Sanierung des Endlagers Morsleben muss der Steuerzahler das 25fache der Kosten der AKW-Betreiber tragen.
- Hätten wir nie auf AKWs gesetzt, hätten wir über 30 Milliarden Franken eingespart.
- Leibstadt hat nahezu dreimal soviel gekostet wie vorangeschlagt. Daran hat sich auch Heute nichts geändert. Kosten- und Bauzeitüberschreitungen sind bei AKWs Programm.
- Vorzeige AKW wird zum Zuschussgeschäft.
- Die Schweizer AKWs sind nicht mal mit 1% ihrer maximalen Schadensumme versichert.
- Die Axpo investiert nicht einmal 10% ihres Reingewinnes in erneuerbaren Strom.
- Wer ist die Atomlobby?
- Das Nuklearforum wo auch das BFE Mitglied ist, wird von der PR-Agentur Burson-Marsteller betrieben.
- NOK manipuliert Online-Umfrage.
- Das AKW Leibstadt liefert annähernd 20% des Schweizer Strombedarfs und hat 2005 während 5 Monaten keine einzige kWh geliefert. Aber wenn sich eine Regenwolke über eine kleine Photovoltaik-Anlage ergiesst, dann gehen gemäss inkompetenter Axpo plötzlich die Lichter aus.
- Seit 1957 helfen die von Steuergelder finanzierten IAEA und Euratom bei der Konzipierung von Atomprogrammen. Internationale Organisationen für erneuerbare Energien gibt es demgegenüber bis Heute nicht.
- Selbst Länder ohne AKWs wie Österreich werden gezwungen über 40 Millionen Euro jährlich an die Euratom für die massive Subventionierung der Atomenergie zu verschwenden.
- Bürger für Technik (BfT): Atomkraft? ja bitte! Die Tarnorganisationen der Atomlobby.
- Selbst der Papst ist Mitglied der Atomlobby.
- Atomenergie löst weder Klimaproblem noch Energieknappheit.
- Wir verbrennen momentan 50% mehr Uran als wir abbauen.
- Der Uranpreis hat sich in den letzten 5 Jahren um den Faktor 10 erhöht.
- Uran wird knapper: Momentan wird 50% mehr Uran gespalten als abgebaut.
- Bald sind wir wohl auf teure, schnelle Brüter angewiesen: In den sehr teuren Brutreaktor Kalkar wurden Milliarden verlocht ohne dass damit jemals Strom produziert wurde. Um einen Brüter in Betrieb halten zu können, muss man das metallische Kühlmittel beim nicht Betrieb ständig heizen (ansonsten erstarrt es), was wiederum enorme Energiemengen verschwendet. Da diese äusserst teuren Dinger erfahrungsgemäss sehr unzuverlässig arbeiten, fällt deren Standby-Energiebedarf natürlich enorm ins Gewicht.
- Der Atomreaktor Superphenix hat - selbst wenn man die enormen Kapitalkosten und die Abfallkosten nicht einrechnet - etwa für 5 Franken die kWh Strom produziert. Das ist etwa 10 mal so teuer wie zuverlässiger, sauberer PV-Strom.
- Anreicherungsanlagen wurden unter anderem in den USA in Hanford betrieben. Die durch den Betrieb kontaminierte Fläche beträgt 1450 km2 und ist somit grösser als der Kanton Aargau.
- Bestückt man die kontaminierte Fläche von Tschernobyl mit diesen Photovoltaik-Modulen erreicht man eine maximale Leistung von 43600 GW. Das ist weit mehr als 100 mal mehr Leistung, als sämtliche AKWs der Welt zusammengerechnet.
- ITER, die 10 Milliarden teure Fusionsillusion.
- Bau und Betrieb eines neuen Atommüllendlager in den USA kostet rund 77 Milliarden Dollar.
- Die Entsorgung des radioaktiven Mülls in Sellafield kostet 73 Milliarden Pfund (151 Milliarden Franken) und dauert über 100 Jahre.
- Die Kosten der Entsorgung der Britischen Wiederaufbereitungsanlage sind um Faktoren höher als das gesamte Einkommen der Anlage.
- Bremner, Bird and Fortune - Nuclear Power Stations.
- Mit dem Schweizer Endlager wird doch nichts.
- Hätten die alten Ägypter AKWs betrieben, würden wir deren Atommüll immer noch bewachen.
- Die US-Atomindustrie will übrigens 50 Milliarden Dollar Steuergelder in den Jahren 2008 und 2009 als Absicherung für den Bau von neuen AKWs: Verschwendung von Steuergeldern Als würden die von den Steuerzahlern übernommen radioaktiven Abfälle, Klumpenrisiken, die Abhängigkeit von ausländischen Rohstoffen nicht bereits ausreichen?
- Und in der Schweiz ist es leider nicht anders: Stromkonsument und Steuerzahler bezahlt die Zeche.
- Gemäss Forbes ist die Atomindustrie das grösste betriebswirtschaftliche Desaster der Geschichte.
- Price-Anderson Act: Promotion der Atomenergie steht über öffentlichem Schutz.
- Trotz massivsten staatlichen Subventionen gibt es keine Nukleare Renaissance.
- BKW beteiligt sich an geplantem Kohlekraftwerk in Deutschland Kohlekraftwerk.
Hat die Atomlobby (BKW, Axpo und Atel) nicht behauptet, man müsse auf AKWs setzen wegen dem angeblich tiefen CO2 Ausstoss? - 1959 hat die Weltatomenergiebehörde (IAEA) einen Vertrag mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) abgeschlossen, in welchem geregelt wurde, dass etwaige negative Auswirkungen der Nukleartechnologie verschwiegen werden.
- Der IEA-Direktor Nobuo Tanaka, welcher früher auf dem Japanischen Atomthron gesessen ist, will Steuergelder für 1344 neue AKW und setzt sich somit für die Profileration von Atomwaffen ein.
- Arbeiter in Atomkraftwerken sterben fünf mal häufiger an Krebs.
- Areva macht absichtlich und fälschlicherweise HIV-Prognosen bei krebskranken Minenarbeitern.
- Hier irrt die Atomlobby.
- Die Atomlobby will keine CO2 kompensierte Gaskombikraftwerke, weil es angeblich zu teuer ist. Die Mehrkosten pro kWh sind allerdings lediglich 0.95 Rappen und werden ohnehin von den Stromkonsumenten getragen. Das heisst, wenn der Gaskombianteil ganze 20% betragen würde, sind das lediglich lächerliche Mehrkosten von 0.19 Rappen pro kWh.
- Atomstrom ist überhaupt nicht CO2-frei.
- Der Bau eines neue AKWs dauert mit bis zu 25 Jahren viel zu lange und bindet dabei viel Kapital, welches ansonsten für die CO2-Reduktion eingesetzt werden könnte.
- Wenn Schweizer Kapital in ausländische Atomkonzerne anstatt in zukunftsträchtige Schweizer Unternehmen investiert wird, wird der Treibhausgas-Ausstoss erhöht, weil der gleiche Franken dummerweise nicht zweimal ausgegeben werden kann - schon gar nicht im Ausland.
Tatsächlich lieferte Atomenergie (2006) lediglich 2.1% des Weltenergiebedarfs (wenn man die nicht gehandelte Energiemenge ebenfalls einrechnet - z.B. Holz, Torf, Stroh, Gras etc. in Drittweltländern). Wenn man nur die gehandelte Energiemenge rechnet lieferte Atomenergie (2006) 2.4% des totalen Weltenergiebedarfs. Das IEA rechnet mit einem Faktor 3 bei elektrischer Atomenergie und lediglich mit einem Faktor 1 bei erneuerbarer elektrischer Energie und kommt so auf einen Atomenergie-Anteil von 6.5% und einen Wasserenergie-Anteil von lediglich 2.2% und das obwohl die weltweiten Wasserkraftwerke tatsächlich mehr Strom ins Netz gespiesen haben!
Wenn unsere Atomlobby ihre selbst prophezeite Stromlücke ernst nehmen würde, würden sie alles daran setzen, dass die lächerliche Beschränkung von 0.6 Rappen pro kWh für bzw. gegen erneuerbaren Strom aufgehoben würde. Wohlgemerkt 0.6 Rappen pro kWh entsprechen lediglich Mehrbelastungen von 2 Rappen bis 11.5 Rappen pro Haushalt und Tag. Der Durchschnittshaushalt gibt alleine mindestens 3 Franken im Tag für Zigaretten aus.
Es ist ebenso absurd, dass Milliarden von Steuergeldern jedes Jahr in eine ineffiziente Armee gespendet werden und gleichzeitig die Förderung von erneuerbaren Energie und Effizienz vernachlässigt wird. Denn die Reduktion der Abhängigkeit von ausländischen Rohstoffen und die Reduktion von Klumpenrisiken reduziert unsere militärische Verteidigungsfähigkeit massiv.
Wir haben bereits einen zuverlässigen Fusionsreaktor in unserem Sonnensystem und betreiben damit letztlich direkt und indirekt über 97% der Weltwirtschaft - daran wird sich auch zukünftig nichts wesentliches ändern. Seit 50 Jahren sind weltweit Abermilliarden von Steuergeldern in die Atomindustrie geflossen und Atomenergie deckt lediglich 2.1% des Weltenergiebedarfs wobei der Anteil sogar noch am Sinken ist. Und ausgerechnet das kleine, dichtbesiedelte, Hochpreisland Schweiz soll ohne eigene Uranmienen, ohne eigene Anreicherungsanlagen, ohne gesicherte Endlager und ohne eigene Atomkonzerne seine Abhängigkeit von diesem Klumpenrisiko erhöhen.
Die Schweiz kann Technologie aber keine Rohstoffe exportieren.