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ArteperArte bietet ein gut strukturiertes Programm, das vornehmlich aus Werken zusammengesetzt ist, welche permanent auf Häuserfassaden angebracht sind. Es gibt jedoch auch eine Biennale, die OpenAir, in der bildhauerische Werke in einem bewusst gestalteten Umfeld und einem sich durch die Strassen des Dorfes windenden Weg der Öffentlichkeit zeigen. Nebst dem eigentlichen Zentrum in Giubiasco breitet sich das Projekt auch auf die Gemeinden Monte Carasso und Pianezzo aus. Dieser Ausstellungsweg ist so konzipiert worden, dass ein Dialog zwischen der Schönheit und den Eigenschaften der unmittelbaren Umwelt entstehen kann. Die zeitgenössischen Werke werden dem Publikum inmitten der architektonischen Zeugnisse vergangener Jahrhunderte gezeigt. Es entsteht somit eine ansprechende Gegenüberstellung der Vorstellungen der Landschaftskunst von einst und heute. |
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Giubiasco ist ein Dorf mit weit zurück liegenden historischen Wurzeln; quadrivium der wichtigsten Durchgangswege hat es sich schon seit den Römern zu einem der grössten Zentren auf dem Weg von Norden nach Süden entwickelt.
Diese Geschichte, das Selbstverständnis des eigenen Reichtums, der grundsätzliche städtebauliche Eingriff um die Piazza Grande herum, die Feierlichkeit der Kirche Parrocchiale della Madonna Assunta und die Aufmerksamkeit des Gemeinderates geben dem Projekt ArteperArte ohne Zweifel Ursprung, Hintergrund und Legitimierung.
Sich durch das Borghetto bewegen, den Mäandern der Gassen folgen und auf der Piazza Grande verweilen bedeutet letzten Endes der Bevölkerung jenes ideale Territorium zurück zu geben, um die eigene Geschichte neu zu entdecken.
Monte Carasso, auf dem rechten Flussufer nur wenige Minuten von Giubiasco entfernt, schmückt sich mit ansprechenden Wohngegenden, noch bestehenden ländlichen Gebieten und der Schönheit des Antico Monastero delle Agostiniane, diesem Kleinod ländlicher Renaissancekunst von 1450. Die Stimmung ist eine ganz besondere und seit nunmehr zwanzig Jahren sind neben dem wertvollen und kennzeichnenden Beitrag des Architekten Luigi Snozzi weitere Zeichen der zukunftsgerichteten und qualitativ hoch stehenden Eingriffe sichtbar.
Lässt man Giubiasco hinter sich und bewegt man sich den Hang aufwärts gegen Lôro, erreicht man Pianezzo. Am Anfang des Morobbia Tals gelegen war dieser Ort schon in prähistorischen Zeiten besiedelt. In der Nekropole wurde über sechzig Gräber mit verschiedenen Zeugnissen aus der Eisenzeit gefunden. Nach dem Besuch der den Heiligen Giacomo und Filippo geweihten Kirche aus dem 16. Jahrhundert lohnt es sich, durch die wunderschönen, zu antikem Glanz zurück geführten Gassen der Dorfes zu schlendern und die Kunstwerke in diesem suggestiven Rahmen zu entdecken.
Will man sich weiter von dem Dorf und den sonnigen Weinterrassen entfernen, kann man die typische Alpenlandschaft und die Zeugnisse des Weg des Eisens talaufwärts entdecken.
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