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Porenziegelherstellung
der Grundstoff Lehm kostet als Material kein Geld. Man sollte allerdings einen Leicht-Lehm-Ziegel herstellen. Dieser ist bauphysikalish besser und in der späteren Verarbeitung beim Vermauern im Gewicht leichter.
Als Zuschlagtoff verwenet man man alles gehäckseltes Naturmaterial, frisch und trocken (Gräser, Heu, Zweige, Blätter, zerkleinert). Das kostet ebenfalls kein Geld und ist überreichlich vorhanden. Ihre Funktion ist letztlich nur dazu da, dass spätere Poren im Zigel entstehen.
Aus diesen beiden Grundstoffen wird dann die Ziegelsteinmasse hergestellt.
Man braucht dann noch Formen zur Ausformung der Steine (Kippformen für die Herstellung der Rohlinge), ebenfalls keine kostenaufwändige Sache.
Zum Mischen kann man einen handelsüblichen Betonmischer verwenden oder Mischen von Hand.
Die Rohlinge werden auf dem Boden umgekippt und zur Antrockung dort einige Zeit liegen gelassen, bis man sie in den Brennofen legen kann.
Die angetrockneten und damit transportfähigen Rohlinge werden dann in einem Art Köhler gestapelt, der gemauert wird, und mittels Holzscheite gebrannt. Zum Brand wird Abfallholz verwendet, das ebenfalls reichlich und kostenlos zur Verfügung steht.
Durch den Brand verbrennt dann die zugemischte Naturmaterial-Einlage, die dem Ziegel Poren verleiht.
Es entsteht ein Natur-Poren-Ziegel höchster Ansprüche, den man in dieser Form selbst in technisch fortgeshritten Ländern auch nicht nur annähernd herstellen kann
und dessen Kosten lediglich aus Arbeitslohn bestehen.
Die Herstellung kann ganz klein begonnen werden und mit Zeit ausgebaut werden.
Ich schätze die Investitionskosten auf nicht mehr als 4.000 bis maximal 5000€.
Fachliche Voraussetzungen sind nicht erforderlich.

Weitere Fragen bitte unter dem Stichwort Porenziegel.