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Aktion: Licht für die Ärmsten der Armen

Zwei Jahre lang habe ich diese Aktion vor mir hergeschoben. Da soll Ihnen nur zeigen, dass es mir nicht leicht fällt, diese Aktion zu starten, weil es mir unangenehm ist, auch wenn es für andere ist, weil Hilfe wichtig ist.

Aber lesen Sie mal selbst.




Es ist mehr als erschreckend, wenn man sich die Zustände in Lateinamerika bei der armen Landbevölkerung ansieht und sich damit beschäftigt. Wenn ich für Panama berichte, so ist das auch vergleichbar mit den anderen 19 lateinamerikanischen Ländern. Der wesentliche Unterschied ist, obwohl ich darüber hier nicht berichten will, dass ich für Panama sagen kann, dass hier kein Mensch verhungert, auch nicht, wenn er überhaupt keinen einziges Dollar Einkommen hat. Aber verhungern heißt auch nicht, keinen Hunger zu haben ....

Panama ist ein wunderschönes Land, noch vollkommen jungfräulich, was Tourismus, Umweltverschmutzung und pure Natur betrifft und mit einem sehr guten, sonnenwarmen Klima, ganzjährig. Ausufernde Brutalität im kriminellen Bereich gibt es nicht, auch wenn das teilweise gerne und lustvoll verbreitet wird, denn alle wollen nur immer negatives hören, Sensationen müssen her.

Die Menschen leben hier, ohne dass sie merken, dass es eine staatliche Administration gibt, der Staat  bedrängt die Menschen hier nicht in Deutschland und Europa. "wenn sie nicht bis zum ...", das gibt es in Panama nicht. In Deutschland kommt der Staat auf den Bürger zu, in Panama müssen Sie auf den Staat zugehen, wenn Sie etwas von ihm wollen. Diesen Satz können Sie getrost zwei Mal lesen!

Die Menschen sind fröhlich, heiter und zukunftsoptimistisch gestimmt, gastfreundlich und teilen alles, was die haben (auch wenn sie wenig haben). Das, was Europäer kennen, wissen Sie meist nur aus Berichten, denn auch heutige Fernsehberichte werden von Journalisten gemacht, die mal so im Vorübergehen schnell noch ein videos drehen, um wieder eine Sensation mit nach Hause zu nehmen, aber nicht wirklich hinter die Kulissen sehen, nicht, weil sie es nicht wollen, nein, sie wissen gar nicht, wie die Wirklichkeit aussieht, es genügt ihnen, etwas einzufangen und spannend und sensationell aufzubereiten. Und trauriger Weise wollen Berichterstatter es auch meistens gar nicht wissen. Ihnen fehlt vollkommen der Einblick in die Wirklichkeit des Alltags und fast immer auch noch zusätzlich die Landessprache. Das ist kein Vorwurf, sondern lediglich eine realistische Feststellung.

Glauben Sie mir, ich lebe hier und habe Zeit und kann jede Information bekommen, ich spreche die Sprache dieser Menschen, keiner kann mehr wissen auf dem Hintergrund eines Menschen, der den größten Teil seines Lebens in Europa verbracht hat und die Kulturen auch wirklich miteinander vergleichen und realistiscvh abgleichen kann. Da muss man manchmal schon tief durchatmen, wenn man dann im Hinterkopf europäische Verhältnisse und Lebensweisen mit denen hier vergleicht.

Mehr als die Hälfte der Bevölkerung auf dem Lande lebt ohne Strom, ja Sie lesen richtig, die meisten ohne jede Lichtquelle und mit Holz als Brennmaterial für die Nahrungszubereitung. Es sind die Ärmsten der Armen, aber sie klagen nicht, sie betteln nicht, sie sind freundlich und machen einen scheinbar zufriedenen Eindruck, die besten Voraussetzungen also für verfälschende Berichterstattung. Sie haben oft kein Einkommen und leben von dem, was Ihnen die Natur bietet. Vom materiellen Überfluss anderer Zeitgenossen wissen sie meist wenig oder kaum etwas, möchten ihn aber haben. Sie meinen alle, die Europäer sind reich und haben viel Geld. Es ist auch sinnlos, ihnen das auszureden.

Wenn sie Licht haben, dann haben Sie es in Form von Petroleum Leuchten und Kerzen, offenem Feuer aus Holz, aber solche Richtquellen brennen auch nur, wenn man das Geld hat, Petroleum zu kaufen, daran fehlt es ebenfalls in den meisten Fällen. Manche haben dann noch Kerzen, aber auch hier gilt, dass man dazu Geld braucht, sie kaufen zu können. Auch das haben die meisten von ihnen nicht.

Petroleum-Licht und Kerzenlicht sind keine vergleichbaren Lichtquellen zum normalen Licht, sie verursachen  giftige Abgase und Holzfeuer sind auch oft die Ursache für Brände, denn die Häuser, eher Hütten der Armen, sind meist aus Penca gebaut, also aus getrockneten Palmenblättern (für Europäer eher romantisch).

Licht wird täglich gebraucht in der Zeit von 18 Uhr bis maximal 22 Uhr, das ganze Jahr über. Es müssen keine verschwenderisch starken Lichtquellen wie in Europa sein, aber bei Petroleum und Kerzenlicht ist Kindern in den frühen Abendstunden kaum zuzumuten, ordentlich ihre Hausaufgaben zu machen, wenn sie erst gegen 18 Uhr, also zu Beginn der Dunkelheit, von der Schule kommen (Schulen haben meist Schichtbetrieb, Vormittags bis Mittag und die anderen Kinder dann mittags bis abends, zu wenig Schulgebäude gibt es). Und selbst viele Schulen auf dem Lande haben keinen Lichtstrom, ja Sie lesen richtig, können also bei Dunkelheit keine Funktionen mehr ausfüllen.

Ich habe alles seit Jahren miterlebt, auch immer wieder gerechnet, aber wo keine Einkommen sind, kann kein Kredit gewährt werden, geschweige denn etwas zurückgezahlt werden. Der Durchbruch ist nur möglich mit Spenden, Kleinspenden wirken hier schon Wunder. Deshalb habe ich dieses Expose in ausführlicher und nachvollziehbarer wochenlanger Kleinrecherche erstellt. Es ist schlüssig, machbar und würde Hunderten von Familien einen enormen Schub in eine etwas modernere und humanere Welt ermöglichen.

Und dazu ist wirklich nicht viel erforderlich.

Tausende habe ich schon verschenkt - das ist kein leeres Gerede, das kann ich zeigen, wenn Sie mal nach hier kommen- und ich meine daher, von meinen Mitmenschen auch mal eine gute Tat inform eines Trinkgeldes einfordern zu können, wie gesagt, nicht für mich, ich fordere das selbstlos für Mitmenschen.

Licht inform von Solaranlagen ist eine Lösung, die keine nachträglichen Verbrauchskosten verursacht, kein Brennstoff braucht, total umweltfreundlich ist. Wer eine Mini Solar Anlage im sonnenreichen Panama hat, zahlt für sein Licht gar nichts und hat auch keine schädlichen Abgase, wie den Gestank bei Petroleum und Kerzen. Solar ist Natur pur.

Aber: Solar ist (noch) teuer in der Anschaffung. Diese Hürde muss also genommen werden. Den Armen muss direkt geholfen werden. Ein gutes Mittagessen in Deutschland kostet mehr als eine Solar-Strom-Spende für die Ärmsten der Armen, die daran jahrelang Freude haben. Ich appelliere dingend an mitmenschliches Verhalten, an Mitverantwortung für ein menschenwürdiges Leben auch anderer Mitmenschen.

Nun will ich auch keinem Menschen, der gerne eine Spende machen möchte, um Hunderte von Euros bitten, es darf nicht wehtun und muss möglich sein.  Zu dem spendet man ja auch nicht für mich, aber ich fühle mich in der glücklichen Situation, dass ich als Mittler zwischen den Spendern und den Spendenempfängern fungieren kann und ich nicht, wie bei üblichen Spendenaktionen, meine Taschen mit Verwaltungsgebühren vollstopfen will. Ich will gar nichts daran verdienen, denn ich brauche das nicht.

Aber jeder, der sich beteiligt, kann freudig und neugierig zugleich sehr genau mit- und nachverfolgen, was mit seiner Spende geschieht, ich dokumentiere alles mit Bildern und Videos, was mir zusätzlich als mein Hobby viel Spaß macht. Eine Spende von hundert Euro kommt auch zu hundert Euro beim Spendenempfänger an, genau dokumentiert und nachgewiesen. Das kann man gewiss nur im kleinen so machen, aber das ist dann auch höchsteffizient im Vergleich zu anonymen Spenden, die irgendwo versickern.

Ich werde jeden Spender auch jedes Objekt zuordnen, soweit er nicht ausdrücklich Anonymität wünscht. Ich denke mal, dass eine solche ehrliche Art der Verwendung einer Spende von keinem noch so großen und weltbekannten Spendenverein je gemacht wurde. Bei solchen Spenderorganisationen weiss niemand, was mit seiner Spende gemacht wird. Ich kritisiere das nicht, es ist nur meine Feststellung und ich will das nicht so machen, weil ich andere Möglichkeiten im Kleinen habe. 

Ich habe mit dem Chinaimporteur hier in Panama, mit dem ich seit viele Jahren aufgrund meiner früheren langjährigen Geschäftstätigkeiten mit chinesischen Firmen, daher eine Übereinkunft getroffen (übrigens nicht die erste), dass wir für die Spenden kleine Solaranlagen kaufen und importieren und sie ohne Gewinn an die Bedürftigen im Auftrage der Spender verschenken. Der Importeur ist ein guter Freund von mir, der durch meine Beziehungen bisher sehr gute Geschäfte gemacht hat und dieses auch sehr wohl würdigt.

Ich gebe Ihnen nachstehenden einen kompletten Überblick über alle Überlegungen, damit Sie genau nachvollziehen können, wie wir das geplant haben und durchziehen wollen. Ich mache einige Erklärungen sehr ausführlich und bitte diejenigen, die das schon alles kennen, was das Solar anbelangt, um Nachsicht, denn nicht jeder kann mit technischen Dingen etwas anfangen, wenngleich er es doch verstehen möchte.

Meine Aktion setzt bei einer Spende von 65€ an. Ich frage mich, wer sich das nicht leisten oder erlauben kann, da mitzumachen, um zu helfen. Es kann doch nicht sein, dass man sich nicht mehr freuen kann, mit einem so kleinen Betrag einer ärmlich lebenden Familie auf dem Lande in Panama eine Lichtquelle zu ermöglichen, über die kein Deutscher sich Gedanken machen muss.

Die Leute hier haben kein  Harz4, aber es ist auch nicht ihre Schuld, dass sie zufällig in Panama und nicht in Deutschland geboren sind. Mensch ist Mensch, oder sehe ich das nun falsch? Aber auch der materielle Wohlstand der Europäer, zieht keinen Panamesen hier weg, wenn man mal tiefer bohrt und ihr Wesen kennen gelernt hat. 

Lesen Sie mal dazu meine Informationen über die Möglichkeiten, armen Menschen zu helfen und Ihnen zumindest eine Möglichkeit zu verschaffen, dass sie am Abend würdevoll mit ihren Kindern durch eine simple Lampe Licht in ihr ohnehin schon schweres Leben einen "Lichtblick" bekommen.

Danke

Ihr Ramiro Arena


schauen Sie sich bitte auch die Anhänge an


Danke.

 

 

 

 

 

 

 








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Ramiro Arena,
01.10.2010 04:28
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Ramiro Arena,
06.12.2010 18:06