ESG ist die Abkürzung für „Evangelische Studierenden Gemeinde.
Auf Bundesebene ist dies ein Verband, der sich - wie die lokalen Einrichtungen
an Universitäten und Fachhochschulen (den ESG-Zentren) - mit
gesellschaftspolitisch und international relevanten Themen auseinandersetzt. In
Deutschland gibt es in den verschiedenen Hochschulorten etwa 140 ESGn. Die
Geschäftsstelle des Dachverbandes hat seit 2008 ihren Sitz in Hannover (zuvor
Berlin). Die ESG ist Teil der Hochschule und Teil der Kirche. Sie kann zwischen
beiden vermitteln, ihre Entwicklung kritisch begleiten und nach eigenem
Selbstverständnis dazu anregen, sich mit Themen zu beschäftigen, die an den
Hochschulen mitunter zu kurz kommen: z. B. Wissenschaftsethik, Bildungspolitik,
Entwicklungszusammenarbeit, das Leben als Christ bzw. Christin in der
Hochschule. Sie zieht bewusst Menschen an, die der Kirche eher fern stehen. Um
dem schnellen Wandel studentischer Lebenswelten und der großen Fluktuation an
den Hochschulen Rechnung zu tragen, formulieren ESGn ein möglichst offenes
Programm. Dabei werden Grundlinien eines vielfältigen Dialogs deutlich: das
kritische Gespräch zwischen Theologie, Natur-, Sozial- und
Wirtschaftswissenschaften, zwischen Frauen und Männern, Lehrenden und
Lernenden, zwischen Hochschul-, Ausländer- und Entwicklungspolitik. Das ESG-Zentrum ist ein offenes Haus der Evangelischen Kirche der Pfalz für alle Nationen, Religionen und Weltanschauungen. Uns verbindet die Überzeugung, dass für unser Leben Toleranz und Weitsicht, nicht Fundamentalismus und Egoismus von Bedeutung sind. Begegnung, Information, Dialog und Meinungsbildung sind unsere Ziele. |