Projektwoche 2008

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Im roten Bereich

Info zum Projekt
Den Schülern soll aufgezeigt werden, wo sich Menschen, willentlich oder unwillentlich in den roten Bereich begeben, und wie sie sich darin bewegen. Ferner sollen die Schüler erleben, wo sich ihre persönliche Grenzen zum "roten Bereich" befindet.

Programm:
Wo sind Menschen in den roten Bereichen vorgestossen?
-Besuch der NEAT-Baustelle
-Theoretischer Teil mit Arbeitsmaterial von Alptransit und Film: Alptransit Gotthard

Wir begeben uns selber in den roten Bereich
-Anspruchsvolle Tageswanderung
-Hilfe für Menschen, welche die Grenze überschritten haben
-Besuch Rega Erstfeld
-Hilfe für Menschen, welche sich permanent im roten Bereich befinden
-Familienhilfe Rotes Kreuz
-Das Rote Kreuz im Wandel der Zeit
-Aktion zu Gunsten des Roten Kreuzes: Autowaschaktion
 
Projektleiter: Ruedi Keller und Alfred Neff

Bericht zu den Projekten
 
Autowaschaktion  -  03.06.2008

 

Wir mussten zuerst ein wenig suchen bis wir den Ort gefunden hatten, an dem Schüler aus dem Schulhaus Rubiswil Autos putzten. Schlussendlich fanden wir es dann trotzdem, obwohl es ein wenig versteckt war. Wir fanden eine fleissige Gruppe von Schülern vor, sie wuschen die Autos zugunsten des Roten Kreuzes. Es waren einige Leute vor Ort, die sich über das Angebot, dass Jugendliche ihre Autos reinigen, freuten. Vor der Garage hatten sie Bänke und Tische aufgestellt, an denen die Leute einen Kaffee trinken konnten, während die Schüler die Autos wuschen. Wir fanden dies einen lupenreinen Service und es machte den Jugendlichen sichtlich Spass. Nach dem Autoputz wurden die Autos getrocknet und die Autoscheiben gewaschen. Die fleissigen Schüler wurden in Gruppen aufgeteilt, so putzten die einen die Autos und die anderen trockneten sie. Zwischendurch machten die Schüler Schabernack und spritzten sich gegenseitig an. Die Gäste waren höchst zufrieden und ich glaube, dass es für die Schüler ein gelungener Tag war.

 

Besichtigung NEAT und Rega – 5.6.2008

 

Um 8.15 Uhr hatten die Schüler, die die NEAT besuchen durften, beim Bahnhof Seewen Besammlung. Es standen 17 Schüler pünktlich bereit, um ein Abenteuer zu erleben. Ein Schüler fehlte leider noch und tauchte bis zur Zugsabfahrt nicht mehr auf. So fuhren wir ohne ihn los, es war sehr schade, denn die NEAT war sehr interessant. Wir fuhren mit dem Regionalzug zuerst nach Erstfeld und warteten dort auf den Bus. Als der Bus dann endlich gekommen war, fuhren wir weiter bis zur Station „Zeughaus“. Von dort liefen wir zu den Baracken, in denen die Arbeiter des NEAT-Tunnels residieren. Neben diesen Baracken stand eine Begrüssungsbaracke für die Besucher des Tunnels. Dort erwartete uns schon Herr Hauser von der NEAT AG. Zuerst teilte er uns in einem halbstündigen Vortrag alle wichtigen Eckdaten des NEAT-Tunnels und des Gotthardmassives mit. Nachher mussten wir uns umziehen. Wir mussten eine Schutzjacke, Gummistiefel und einen Helm anziehen. Wir erhielten einen Kopfhörer, damit wir Herr Hauser auch im Tunnel verstehen konnten. Ein Rucksack mit einem Selbstbeleber und einem Passierausweis war Plicht. Dann ging‘s endlich los, wir wurden mit einem Shuttle-Bus vor den Tunnel befördert. Von dort aus ging es mit einem kleinen Zug in das Innere des Tunnels. Die Fahrt war kurz, aber es war sehr holprig. Im Tunnel drin war es eine riesige Hitze. Herr Hauser erklärte uns, dass diese Hitze vom Gestein her komme. Im Tunnel drin war es sagenhafte 24 Grad Celsius heiss. Die Tunnels müssen mit Wasserrohren gekühlt werden, sonst wäre es noch viel heisser. Auch der Sauerstoff muss von draussen eingeführt werden. Wir machten einen kleinen Rundgang durch die Tunnels und begaben uns nachher zurück zum Zug, der uns wieder nach draussen beförderte. Wir wurden mit dem Shuttle-Bus zurück zur Baracke gebracht. Danach gab es eine kleine Mittagspause. Als wir alle satt waren, liefen wir zurück zur Bushaltestelle.

Von dort aus fuhren wir mit dem Bus zurück nach Erstfeld und liefen zur Rega-Basisstation. Dort trafen wir den zweiten Teil der Projektgruppe, die die NEAT schon am Dienstag besichtigt hatten. Herr Liniger von der Rega Erstfeld erwartete uns schon. Wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine Gruppe schaute in einem Zimmer einen Film über die Rega an und die anderen durften den Rega Helikopter besichtigen. Später erzählte uns der Rega Arzt von verschiedenen Rettungsaktionen und zeigte uns seine Ausrüstung. Danach wurden die Gruppen gewechselt. Zum Schluss stand Herr Liniger den Schülern Red und Antwort. Er erklärte uns auch noch den Rega Helikopter. Wir machten uns dann auf den Rückweg und fuhren mit dem Zug nach Hause. Um 17.30 Uhr kamen wir von einem spannenden Tag im Bahnhof Seewen an.


Bilder zum Projekt
 
 
 

Bearbeitet von Martin Gwerder und Sämi Tschümperlin

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