| Infos zum Projekt Neophyten sind Pflanzen, die ursprünglich aus anderen Gegenden der Welt stammen und die vor kürzerer oder längerer Zeit in die Schweiz eingewandert und "heimisch" geworden sind.
Manchmal haben diese Pflanzen die unangenehme Eigenschaft, dass sie andere einheimische Pflanzen verdrängen oder, dass sie für Menschen oder Tiere sogar gefährlich sind. Um Schäden in der Natur und in der Landwirtschaft zu verhindern, versucht man die Ausbreitung dieser Pflanzen zu verhindern. Am Lauerzer-See hat sich in den letzten Jahren die Kanadische Goldrute unangenehm bemerkbar gemacht, in Rothenthurm ist es das Jakobs-Kreuzkraut, das beim Vieh zu Vergiftungen führen kann. In unserem Projekt hast du nun Gelegenheit während zwei Tagen (Montag und Dienstag oder Donnerstag und Freitag) solchen Pflanzen auf den Leib zu rücken. Fachleute der Fachstelle Naturschutz (Umweltamt des Kantons Schwyz) werden uns dabei behilflich sein. Sie werden uns zeigen, wie diese Pflanzen aussehen, wo wir sie finden und wie wir sie bekänpfen können. Ein Einsatz am Wasser - an der frischen Luft - im grünen Bereich. Wir holen die Natur aus dem roten Bereich! Projektleiter: Bruno Omlin
Bericht zum Projekt Die Einsatzorte des Projektes sind Riedgebiete am Lauerzersee vom Sägel bis zur Badi, Seewen.
Im Auftrag des Kantons Schwyz (Umweltamt – Meliorationsamt) leiten sie Fachleute an, wo und wie sie diesen Pflanzen im Naturschutzgebiet am Lauerzersee auf den Leib rücken können. Damit sie nicht die falschen Pflanzen ausreissen, müssen sie zuerst lernen, wie die Kanadische Goldrute aussieht. Die ausgerissenen Pflanzen wird abgeführt und verbrannt. Beim Kompostieren würden sie sonst wieder austreiben. Schülerkommentare: Die Arbeit war zuweilen recht anstrengend. Vor allem, wenn man längere Zeit jäten musste. Am zweiten Tag spürten wir, dass wir offenbar am Rücken auch Muskeln hatten (Muskelkater). Beim Ausreissen des Japanknöterichs mussten wir aufpassen, dass wir nicht plötzlich im Schlamm des Bächleins sassen. Wir hatten Glück mit dem Wetter und es war angenehm kühl und trocken.
Interview zum Projekt
Bearbeitet von Sorur&Ngoc/ 2. Sek. e
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