St. Elisabeth-Krankenhaus gem. GmbH

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Neuer Gastroenterologe am St. Elisabeth-Krankenhaus

veröffentlicht um ‎‎24.02.2009 03:06‎‎ von Melanie Müller von Klingspor   [ ‎‎24.02.2009 04:12‎‎ wurde aktualisiert. ]
 
„Ich habe mich schon immer wohlgefühlt hier. Ich denke, ich will hier auch bleiben.“ Jörg-Frederik Kaumann, bis Ende 2007 Assistenzarzt in der Inneren Abteilung am St. Elisabeth-Krankenhaus, ist Anfang Januar dieses Jahres gerne in die Abteilung zurückgekehrt – diesmal allerdings als Oberarzt.

Die Zeit von Ende 2007 bis Anfang 2009 hat Kaumann genutzt, um in an der Uniklinik Homburg die Fachweiterbildung in Gastroenterologie zu machen. „Die Weiterbildung ist fertig, die Prüfung steht allerdings noch aus“, erzählt er. Den Facharzt für Innere Medizin hat er schon länger. Neben dem Oberarzt Christoph Domke ist Kaumann nun der zweite Gastroenterologe am katholischen Krankenhaus.

Der 39-jährige, im Ruhrgebiet geborene Kaumann, hat nach Umwegen über Schleswig-Holstein und das Allgäu sein Abitur in Zweibrücken am Helmholtz-Gymnasium gemacht und danach in Heidelberg studiert. Seine erste Assistenzarzt-Stelle hatte er in der Inneren Abteilung der SHG-Klinik in Merzig. „Dort habe ich auch den Facharzt für Innere gemacht“, so Kaumann. „Danach habe ich kurze Zeit Duisburg gearbeitet. 2001 bin ich dann - damals noch unter Chefarzt Rainer Kampschulte - ans St. Elisabeth-Krankenhaus gekommen. Das war meine dritte Assistenzarzt-Stelle“, zählt er seine beruflichen Stationen auf.

2007 wechselte der 39-jährige Mediziner wegen der Facharzt-Ausbildung zum Gastroenterologen an die Uniklinik Homburg. „Es war aber von Anfang an vereinbart, dass ich danach zurück komme.“ Nach dem Abschluss der Facharzt-Ausbildung ist er als Nachfolger des in den Ruhestand getretenen Oberarztes Hüll Anfang Januar an das Elisabeth-Krankenhaus zurückgekehrt.

„Mir ist es wichtig, dass die jungen Assistenzärzte lernen, wie sie sich in brenzligen Situationen verhalten sollen“, nennt Kaumann eines seiner beruflichen Anliegen. Deshalb bleibt er auch schon mal nachts da, wenn einer der Assistenten seinen ersten Nachtdienst vor sich hat. „Ich will eben helfen, dass sie auch was lernen können, ohne sich überfordert zu fühlen.“

Kaumann selbst hat sich erst spät entschieden, Mediziner zu werden. „Ich bin nicht familiär geprägt, was den Beruf betrifft. Mein Großvater war zwar Arzt, aber mein Vater war bei der Bundeswehr und der Entschluss, Medizin zu studieren, stand nicht von vornherein fest“, erzählt er. Als berufliche Eckpunkte nennt der 39-Jährige „Verbindlichkeit gegenüber den Kollegen und eine kollegiale Zusammenarbeit. Ich stehe hinter den Assistenten und dem Pflegepersonal“.

Das Arbeiten in einem Krankenhaus kirchlicher Trägerschaft schätzt er sehr: „Ich möchte das nicht mehr missen. Den Einfluss der Schwestern hier im Haus halte ich für wichtig und wohltuend.“

Kaumann ist verheiratet und wohnt in Zweibrücken. In seiner Freizeit geht er gerne laufen und Ski fahren. „Außerdem lese ich sehr gerne.“