St. Elisabeth-Krankenhaus gem. GmbH

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Newsticker

Weltdiabetestag mit Vorträgen und Kochpräsentation

veröffentlicht um ‎‎09.11.2009 05:49‎‎ von Melanie Müller von Klingspor

Am Samstag, 14. November ist Welt-Diabetestag. An diesem Tag informiert das St. Elisabeth-Krankenhaus über die vielfältigen Aspekte rund ums Thema "Leben mit Diabetes" und lädt alle Besucher zu einem gesunden und leckeren Mittagessen ein.
 
Der Welt-Diabetestag wurde erstmals am 14. November 1991 begangen und ist seit 2007 ein offizieller Tag der Vereinten Nationen. Das St. Elisabeth-Krankenhaus, das ein überregional bedeutsames, von der Deutschen Diabetes Gesellschaft zertifiziertes Diabeteszentrum der Stufe zwei mit allen Anerkennungen für Typ-I- und Typ-II-Diabetiker betreibt, lädt an diesem Tag ein zu zwei Vorträgen und einem umfangreichen Begleitprogramm:

Ab 10.30 Uhr spricht der Diabetologe und internistische Oberarzt Dr. Dietmar Leser über „Bausteine der klinischen Diabetesbehandlung“, insbesondere über die Rolle des interdisziplinären Diabetesteams mit den verschiedensten Fachkompetenzen für die Behandlung des komplexen Krankheitsbildes Diabetes mellitus im Krankenhaus.

Der niedergelassene Internist und Diabetologe und Inhaber einer diabetologischen Schwerpunkt-Praxis, Dr. Roland Färber, ergänzt das Thema um „Aktuelle Behandlungsoptionen in der ambulanten Diabetestherapie“.

Ab 12.30 Uhr können die Besucher bei einer Kochpräsentation zuschauen, wie ein für Diabetiker geeignetes Menü zubereitet wird.
Bis 14 Uhr sind die Gäste zum Menü eingeladen. Außerdem können sich die Besucher die Cholesterinwerte, Blutzucker und Blutdruck messen lassen.
Eine Podologin und eine Wundassistentin untersuchen die bei Diabetikern häufig geschädigten Füße. Ein Barfußpfad lädt ein, die sensorische Empfindsamkeit der Füße auf verschiedenem Untergrund zu testen.
Die Psychologin des Hauses bietet ein Hineinschnuppern in Entspannungsverfahren an, die chronisch kranken Menschen oft helfen, ihre psychosoziale Befindlichkeit zu verbessern.

Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist frei.

Herzwoche am St. Elisabeth-Krankenhaus

veröffentlicht um ‎‎09.11.2009 05:40‎‎ von Melanie Müller von Klingspor

Das St. Elisabeth-Krankenhaus Zweibrücken lädt ein zur Herzwoche. Am Donnerstag, 12. November, ab 15 Uhr halten drei Internisten des Hauses aus Anlass der bundesweiten Herzwoche Fachvorträge zum Thema Herzschwäche. Am Freitag, 13. November können sich Patienten am Telefon von Oberarzt Dr. Herbert Lorenz zu Fragen rund ums Herz beraten lassen.

„Was ist chronische Herzschwäche und woher kommt sie?“, ist das Thema des ersten Vortrages der Internistin Dr. Anita Müller.
 
Zu den Aspekten „Leben mit Herzschwäche“ informiert anschließend der Kardiologe und internistische Chefarzt des Hauses Dr. Horst Winter. 
 
Über „Herzrhythmus und Herzschwäche“ referiert danach der Kardiologe und internistische Oberarzt Dr. Herbert Lorenz.
In diesem Vortrag wird Lorenz auch Stellung beziehen zu der aktuellen Diskussion um die Laien-Defibrillation, also die Forderung, medizinische Laien sollten im Falle eines Herzinfarktes Erste Hilfe leisten mit in der Öffentlichkeit deponierten Defibrillatoren.

Im Anschluss an die Vorträge können sich die Besucher ihren Blutdruck und Blutzucker messen lassen, eine Echokardiographie und eine Ultraschall-Untersuchung der Halsgefäße vornehmen lassen.
 
Das Deutsche Rote Kreuz bietet Schnellkurse in Reanimation für Ersthelfer an.
 
Am Freitag, 13. November ergänzt das St. Elisabeth-Krankenhaus sein Angebot zur bundesweiten Herzwoche mit einer Telefonaktion. Von 14 bis 16 Uhr steht für Patientenfragen der Kardiologe Dr. Herbert Lorenz am Telefon unter der Nummer 06332 / 828468 für Fragen rund um das Herz zur Verfügung.

Vortrag zu neuen Behandlungsmethoden bei Krampfadern

veröffentlicht um ‎‎01.09.2009 04:09‎‎ von Melanie Müller von Klingspor

Krampfadern, so genannte Varizen, sind inzwischen zu einem weit verbreiteten Leiden geworden. Unsere Patienten stets am Fortschritt diagnostischer und therapeutischer Verfahren zur Behandlung der Varikosis und der Thrombose teilnehmen zulassen ist unser Ziel.

So haben wir das 2008 vorgestellte, endoluminalen Katheter-Verfahren (Radiofrequenztherapie-VNUS closure fast) mittlerweile erfolgreich etabliert.
Erste Ergebnisse liegen vor. Über den aktuellen Stand der Diagnostik und Therapie venöser Erkrankungen im Jahre 2009 und unsere Erfahrungen mit der Radiofrequenztherapie möchten wir am 9. September, 18 Uhr, im Foyer des St. Elisabeth-Krankenhauses in einer öffentlichen Informationsveranstaltung über „Neues und Alt-Bewährtes im Jahre 2009 “ in der Diagnostik und Behandlung des Krampfader-Leidens informieren.

Die Krampfader-Erkrankung ist wohl so alt wie der Mensch und inzwischen eine Volkskrankheit. Mit dem aufrechten Gang fing das Dilemma an:
Die Venen transportieren das Blut aus allen Körperteilen, zum Teil gegen die Schwerkraft, zum Herzen zurück. Im Laufe der Evolution haben sich in den tiefen und oberflächlich gelegenen Bein- und Armvenen Ventile (Klappen) ausgebildet, so dass die darin fließende Blutsäule nicht mehr versacken kann. Werden die Klappen, vor allem bei den Beinvenen, wegen chronischer Überbelastung (z.B. bei Ausübung eines stehenden Berufes, Schwangerschaft, Übergewicht, Thrombose…) langsam zerstört, ist der Prozess der Krampfaderentwicklung ohne spezielle Therapie nicht mehr aufzuhalten. Durch permanenten Rückstau des Blutes kommt es im Laufe der Zeit zu einer erhöhten Anfälligkeit für Entzündungen, Thrombosen und Unterschenkelgeschwüre. Erweiterungen im Venensystem können tief gelegene und/oder oberflächlich verlaufende Venen betreffen.

Typische Krampfaderbeschwerden, die eventuell auch Sie belasten, sind schwere Beine, Schwellneigung der Unterschenkel, kribbelnde Beine oder auch Juckreiz. Bei fortgeschrittener Erkrankung können Komplikationen wie Hautverfärbungen, Unterschenkelgeschwüre, Venenentzündungen oder Thrombosen Ihre Lebensqualität deutlich einschränken.

Die Medizin ist heutzutage jedoch in der Lage mittels moderner Therapieverfahren (minimalinvasive gefäßchirurgische Eingriffe, gewebeschonende Katheterverfahren, Verödung) die Krampfaderentwicklung zu stoppen und Beschwerden zu beseitigen.

Mit einem interessanten Vortrag werden erfahrene Gefäßchirurgen Sie über die gesamte Problematik der Venenerkrankung und deren Behandlungsmöglichkeiten umfassend informieren.

Vor allem werden wir ausreichend Zeit für Sie haben, um Ihre Fragen im Anschluss zu diskutieren.

Neue Operationsmethode bei lebensgefährlicher Gefäßerkrankung

veröffentlicht um ‎‎12.08.2009 03:27‎‎ von Melanie Müller von Klingspor

Das St. Elisabeth-Krankenhaus bietet seit kurzem eine neue Operationsmethode für Patienten an, die an einem so genannten Aorten-Aneurysma leiden. „Ein Aorten-Aneurysma ist lebensgefährlich und eine Operation sehr aufwändig.“ Christoph Metzner, Chefarzt der Chirurgie des St. Elisabeth-Krankenhauses ist froh, seit kurzem eine Methode anbieten zu können, die die Risiken für die Patienten erheblich einschränkt.

Ein Aorten-Aneurysma ist eine Ausweitung der Bauchschlagarterie. „Die Gefäßwand ist dann an einer Stelle ausgeweitet und aus der Form geraten“, erklärt der Mediziner. „Eine gesunde Bauchschlagarterie hat einen Durchmesser von etwa zwei Zentimetern. Wenn sie sich aber auf über fünf Zentimeter ausweitet, dann muss man operieren.“ Ein Aorten-Aneurysma bemerken die Betroffenen meist nicht. „Das macht, wenn überhaupt, nur Rückenbeschwerden, weil die Aorta hinter der Bauchhöhle neben der Wirbelsäule verläuft“, erklärt Metzner.

Einer der ersten Patienten, die den Eingriff haben vornehmen lassen, ist der 75-jährige Zweibrücker Werner Krause. „Ich hab nichts gemerkt. Vor vielen Jahren war ich mal in Homburg, weil mein Hausarzt gemeint hatte, ich soll mal danach schauen lassen. Damals war es kleiner als fünf Zentimeter. Dann bin ich halt wieder heim und habe es auch nicht mehr kontrollieren lassen“, erzählt Krause schon am Tag nach der Operation. Die aktuelle Diagnose sei ein Zufallsbefund gewesen. „Die haben das bei einem CT wegen etwas anderem bemerkt.“ So bestätigt Krause auch, was Metzner aus Erfahrung weiß: „Meist sind das Zufallsbefunde.“ Das bedeute aber für die Betroffenen Lebensgefahr. „Reißt oder platzt eine ausgeweitete Bauchschlagarterie, verbluten über 60 Prozent der Patienten und können nicht mehr gerettet werden.“ „Mir war in den zwei Wochen zwischen Diagnose und OP schon mulmig“, erzählt Krause.

Metzner beschreibt zwei Möglichkeiten, ein Aneurysma zu operieren: „Die konventionelle Methode ist ein Bauchschnitt. Man legt die Arterie frei und schneidet sie längs auf. Dann fügt man an der Stelle des Aneurysmas eine Rohrprothese ein und legt die ausgeweitete Gefäßwand wieder darüber.“ Dieses Verfahren berge Risikofaktoren: „Der Patient muss bis zu zehn Tagen stationär bleiben. Die Operation dauert zwei Stunden, entsprechend aufwändiger ist die Narkose und wie immer bei großen Schnitten besteht die Gefahr der Nachblutung und der Wundheilungsstörung.“

Die neue alternative Methode ist die so genannte endovaskuläre Methode: „Dabei wird ein kleiner Schnitt in der Leiste gemacht und die Leistenarterie freigelegt. Über diese Arterie wird eine zusammengefaltete Kunststoffprothese (Y-Prothese) über das Aneurysma in die Bauchschlagarterie eingeführt und anschließend freigesetzt. Das Aneurysma wird so vom Blutfluss ausgeschaltet. Das dauert nur etwa eine dreiviertel Stunde“, sagt Metzner.
 
„Der Arzt hat mir gesagt, der Vorteil ist, dass ich schnell wieder nach Hause kann und das stimmt auch“, erzählt Krause, der am vierten Tag die Klinik verlassen kann. „Jetzt habe ich keine Angst mehr. Dr. Metzner hat gesagt, das Aneurysma ist nicht mehr gefährlich. Ich bin sehr zufrieden und habe überhaupt keine Schmerzen.“

Die neue Methode eignet sich für Patienten, für die der länger dauernde offene Eingriff nur mit großer Belastung möglich wäre aufgrund schwerer Vorerkrankungen, wie der Arzt erklärt. „Meist sind Aneurysma-Patienten älter als 60 Jahre, leiden an Bluthochdruck, haben Diabetes, haben oft geraucht und leiden auch an Herzproblemen.“ Derzeit operiert Metzner rund 20 Patienten im Jahr, für 30 bis 40 Prozent kommt die schonende endovaskuläre Technik in Frage. „Ich vermute mal, dass wir hier in der Region –abgesehen von der Uniklinik Homburg – die einzigen sind, die diesen Eingriff jetzt auch ohne großen Bauchschnitt machen können“, sagt der Chefarzt.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Der Chefarzt der Chirurgie, Dr. Christoph Metzner, begutachtet vier Tage
nach dem Eingriff den Leistenschnitt. "Ich habe jetzt keine Angst mehr",
sagt der Patienten Werner Krause.

Frischgebackene Gesundheits- und Krankenpfleger/Innen verlassen die Schule

veröffentlicht um ‎‎12.08.2009 02:13‎‎ von Melanie Müller von Klingspor

18 frischgebackene Gesundheits- und Krankenpfleger und –pflegerinnen hat die Krankenpflegeschule des St. Elisabeth-Krankenhauses vorgestern, Donnerstag mit einer Examensfeier verabschiedet. Nachdem die Absolventen am Donnerstagmorgen noch ihre letzte mündliche Prüfung abgelegt hatten, konnten sie am Nachmittag schon ihre Zeugnisse in Empfang nehmen.

„Die Leiterin der Krankenpflegeschule, Schwester M. Elisa Döschl, sagte in ihrer Ansprache, der Kurs habe sich als zupackend und engagiert erwiesen. Um ihren Unmut über die Pläne des Gesundheitsministeriums, die schulischen Zugangsvoraussetzungen zur Krankenpflege-Ausbildung herabzusetzen, zum Ausdruck zu bringen, habe der Kurs ein Schreiben an das Ministerium verfasst. „Ihr habt sachlich richtig argumentiert, schlüssig eure Bedenken zum Ausdruck gebracht. Das macht mir Mut, weil ich sehe, dass ihr euch für die Belange eures Berufes einsetzt“, sagte Döschl. „Die Anforderungen an den Beruf sind in den vergangenen Jahren sehr gestiegen. Da kann man doch nicht die Zugangsvoraussetzungen herabsetzen.“

Der Geschäftsführer des St. Elisabeth-Krankenhauses, Günter Merschbächer, zitierte Nietzsche und sagte, der Beruf sei das das Rückgrad des Lebens. Somit hätten die neuen Gesundheits- und Krankenpfleger und –pflegerinnen nun ein Fundament des Lebens erworben. Auch der Pflegedirektor des evangelischen Krankenhauses, Thomas Oberinger, freute sich über die Abschlüsse der Schüler seines Hauses. Die Krankenpflegeschule des St. Elisabeth-Krankenhauses bildet Schüler des St. Elisabeth, des Evangelischen und des St. Johannis-Krankenhauses Landstuhl aus. Oberinger sagte, er sei froh, den vier Absolventen, die sich an seinem Haus beworben haben, eine Stelle anbieten zu können. Das St. Elisabeth-Krankenhaus übernimmt drei und Landstuhl vier neue Krankenpflegerinnen.
 


Die Absolventen auf dem Foto sind (hintere Reihe von links nach rechts) Christina Schöndorf, Stefanie Jonitz, Jasmin Drozdowski, Chrisoph Wolf, Charlotte Agne, Jens Meyer und (mittlere Reihe von links nach rechts) Ramona Utzinger, Melanie Laux, Isabell Jung, Lydia Staut, Julija Werner, Justina Galla, Andrej Albach und (vordere Reihe von links nach rechts) Izabela Noras, Zuzanna Lison, Melanie Omazic, Vanessa Christmann und Dorothea Goas.

Die beste praktische Prüfung legte Vanessa Christmann ab, die beste theoretische Prüfung bestritt Melanie Omazic und die beste Facharbeit schrieb Lydia Staut.

Operieren jetzt mit noch weniger Schnitten

veröffentlicht um ‎‎30.06.2009 02:48‎‎ von Melanie Müller von Klingspor   [ ‎‎30.06.2009 02:51‎‎ wurde aktualisiert. ]

Am St. Elisabeth-Krankenhaus entfernen die Chirurgen seit etwa vier Wochen Gallenblasen und Gallensteine mit nur noch zwei kleinen Schnitten am Bauch, statt wie bisher mit vier. „Das bedeutet für den Patienten weniger Narben und ein geringeres Risiko für Wundheilungsstörungen“, erklärt dazu Bernhard Palm, Leitender Oberarzt der Abteilung für Gefäß- und Viszeralchirurgie am St. Elisabeth-Krankenhaus.

„Gallensteine können fies sein“, erläutert der Chirurg. „Sie sind meist ein chronischer Krankheitsherd, der Anlass von Entzündungen, Gelbsucht, Koliken, Eiterungen, Bauchfellentzündungen und letztlich auch bösartigen Veränderungen sein kann.“ Leide ein Patient an Gallensteinen, werde die Gallenblase mit den darin befindlichen Steinen entfernt.

„Früher hat man die Bauchdecke geöffnet und dabei die Muskulatur und die Nervenstränge durchschnitten. Das hat natürlich nach der Operation Schmerzen verursacht und Wundheilungsstörungen hat es auch gegeben“ erzählt Palm. In den 90er Jahren habe dann aber der „bahnbrechende Fortschritt“ der minimal-invasiven Chirurgie Einzug in die Operationssäle gehalten und sich weltweit nach unglaublich kurzer Einführungszeit verbreitet.

Palm erklärt: „Der Zugang zur Gallenblase erfolgte über vier kleine Löcher, über die Lichtquelle, Kamera und spezielles, sehr feines chirurgisches Instrumentarium in die Bauchhöhle eingeführt werden können.“ Jetzt mache aber der technische Fortschritt es möglich, den Eingriff mit lediglich zwei kleinen Schnitten an der Bauchdecke durchzuführen.

„Dieses Verfahren gelingt bei über 90 Prozent der Patienten die ein normales Gallensteinleiden haben“, sagt der Oberarzt. Dennoch müsse es dem Chirurgen erlaubt sein, beim Auftreten von unvorhergesehenen Schwierigkeiten wie starken Entzündungen die Operation durch einen sogenannten Umstieg offen beenden zu dürfen. „Aber es funktioniert sehr gut. Wir haben in den vergangenen Wochen etwa zehn Operationen so gemacht und die Patienten waren sehr zufrieden“, berichtet der Arzt. Längerfristig sieht Palm allerdings die medizinische Entwicklung so voranschreiten, dass Operationen im Bauchraum, wie die Gallenblasen-Entfernung, die so genannte laparoskopische Cholecystektomie, durch natürliche Körperöffnungen ganz ohne Schnitte in der Bauchdecke durchgeführt werden können.

„Wir werden dahin kommen, dass auch wir hier in Zweibrücken in einiger Zeit bei Frauen die Gallenblase durch die Scheide entfernen können, so dass nur noch ein kaum sichtbarer kleiner Schnitt im Bereich des Nabels vorhanden ist“, berichtet Palm. „Wir denken, dass auch zukünftig unsere Patienten von all diesen Neuerungen profitieren können.“

Radioaktive Behandlung bei Prostatakrebs

veröffentlicht um ‎‎09.06.2009 01:44‎‎ von Melanie Müller von Klingspor

Neue Methode am St. Elisabeth-Krankenhaus – Nur drei Tage stationär und ohne Chemotherapie

„Ich fand die Diagnose nicht so schlimm, Krebs kann man bekommen, so ist das Leben, das muss man akzeptieren.“ Wendelin Berberich (60) wurde im Dezember vergangenen Jahres bei einer Vorsorgeuntersuchung mit der Diagnose „Prostatakrebs“ konfrontiert. Er fand den Befund zwar nicht so erschütternd, hat sich aber natürlich trotzdem behandeln lassen, und zwar mit der so genannten Brachytherapie.

Das ist eine minimal-invasive Methode, die der Urologe Detlev Comberg seit kurzem am St. Elisabeth-Krankenhaus anbietet. Die „Brachytherapie mit permanenter Seed-Implantation“, so lautet die volle Bezeichnung, ist eine relativ neue Methode der Strahlentherapie von innen. „Mein Urologe hat es mir so erklärt: Mit einer Nadel werden kleine Stäbchen in die Prostata eingebracht. Diese Stäbchen, also die Seeds, sind radioaktiv geladen und die Strahlen zerstören den Tumor“, beschreibt Berberich die Therapie.

„Bei der permanenten Seed-Implantation werden zwischen 25 und 80 etwa reiskorngroße, radioaktiv geladene Metallstifte in die Prostata eingebracht“, erklärt Comberg das Verfahren. „Diese Seeds geben kontinuierlich Strahlung ab, bis sie nach etwa einem Jahr nicht mehr radioaktiv geladen sind. Sie bleiben aber dauerhaft in der Prostata.“ Die Strahlung, meist Iod oder Palladium, reiche nur wenige Millimeter weit in das Gewebe und könne nicht auf die Umgebung der Patienten übertragen werden.

„Ich war drei Tage im Krankenhaus“, erzählt Berberich. „Am ersten Tag hat Dr. Comberg zusammen mit zwei Strahlentherapeuten die richtige Dosis berechnet. Am zweiten Tag war die OP unter Vollnarkose. Am dritten Tag konnte ich heim gehen.“ Die Vollnarkose sei nötig gewesen, weil der Patient bei dem Einführen der Nadel mit den Seeds ganz still liegen muss.

„Beim Wachwerden hatte ich überhaupt keine Schmerzen, es hat nicht geblutet, ich konnte gleich wieder essen. Einen Tag lang hatte ich einen Katheter, aber das war nicht schlimm.“ Berberich erinnert sich an einige leichte Probleme am Anfang: „Die Strahlung hat Irritationen im Blasen- und Darmbereich verursacht. Ich musste ziemlich oft auf die Toilette. Aber das hat nachgelassen. Mir geht es gut“, sagt Wendelin Berberich jetzt, knapp ein halbes Jahr später. „Ich bin überhaupt nicht eingeschränkt, lebe ganz normal.“

„Die Methode ist am besten geeignet für frühe Tumoren, die noch nicht gestreut haben. Der Vorteil gegenüber der offenen Operation liegt bei dem minimal-invasiven Verfahren auf der Hand: Man muss nicht schneiden und braucht anschließend keine Chemotherapie“, so Comberg.

Schwerpunkte setzen bei der Altersmedizin

veröffentlicht um ‎‎24.03.2009 05:14‎‎ von Melanie Müller von Klingspor

Seit Juli 2008 ist Günter Merschbächer Geschäftsführer der Krankenhäuserin Zweibrücken, Landstuhl und Pirmasens. „Das ist ein kleiner Konzern mit 70 Millionen Euro Jahresumsatz und 1300 Mitarbeitern", sagt er.

„Es gibt nicht viele gut aufgestellte Krankenhausträger in der Region, aber die Mallersdorfer gehören dazu", sagt Günter Merschbächer. Als ihn der kürzlich ausgeschiedene Geschäftsführer des St.-Elisabeth-Krankenhauses, Anton Hans, im vergangenen Jahr auf der Suche nach einem Nachfolger ansprach, hat ihm dies den Wechsel von der Caritas-Trägergesellschaft Trier (CTT) nach Zweibrücken erleichtert. Seit neun Monaten ist Merschbächer nun Geschäftsführer des St.-Elisabeth-Krankenhauses in Zweibrücken, des St.-Johannis-Krankenhauses in Landstuhl und des Nardinihauses in Pirmasens.

Beim RHEINPFALZ-Redaktionsgespräch gewinnt man den Eindruck, dass sich Merschbächer in Zweibrücken schon sehr wohlfühlt. Er könne sich vorstellen, den Krankenhausverbund „bis zur Rente zu führen", lässt er keinen Zweifel daran, dass es für ihn die richtige Entscheidung war, mit 49 Jahren nochmals eine neue berufliche Herausforderung anzugehen. Der Wechsel von der „großen" Caritas-Trägergesellschaft Trier (CTT) nach Zweibrücken macht für ihn Sinn. „Kleine Krankenhäuser sind flexibler, bieten mehr Handlungsspielräume und haben ein anderes Potenzial." Mit dem Ambiente sei beispielsweise marketingmäßig zu wuchern. Merschbächer: „Wir sehen den Patienten als Mensch, und das spürt er auch. Bei uns ist das nicht wie in großen Häusern die Galle von Zimmer 17, sondern die Patientin Müller." Diese Nähe mache den Unterschied aus.

Dem Jammern der Branche will sich Merschbächer nicht anschließen. Das St.-Elisabeth-Krankenhaus mit 264 Betten sei gut aufgestellt und werde auch 2009 schwarze Zahlen schreiben. „Wir haben 2008 beim Personal leicht abgebaut und beschäftigen noch 427 Personen, davon 44 Ärzte." Damit sei im Personalbereich bei den Kosten nichts mehr zu bewegen. Jetzt gelte es, sich über Strukturveränderungen Gedanken zu machen und Synergieeffekte zwischen den Krankenhäusern auszuloten. Die Reinigung und Desinfektion medizinischer Instrumente müsse nicht an zwei Standorten erfolgen. Daher sei man derzeit dabei, die Zentralsterilisation in Landstuhl zusammenzuführen.

Auf der anderen Seite müsse man sich die Erlösstruktur anschauen. „Und da hat das St.-Elisabeth-Krankenhaus im Januar und Februar deutlich steigende Patientenzahlen gehabt. Mit 630 waren es im Januar 80 mehr als im Vorjahresmonat. Bei internistischen Erkrankungen sei das Krankenhaus häufiger aufgesucht worden. „Das Leistungsangebot muss attraktiv sein", betont Merschbächer. Und da habe das St.-Elisabeth-Krankenhaus Schwerpunkte gesetzt: bei Diabetes, Schlaganfall, Kardiologie und Gastroenterologie. Das zahle sich durch einen höheren Patientenzuspruch aus.
Merschbächer ist der Auffassung, dass die beiden Zweibrücker Krankenhäuser Überschneidungen im Angebot vermeiden sollten. „Wir sollten überlegen, ob wir Dopplungen bereinigen und dafür zusätzliche Angebote schaffen können." In der Inneren Medizin könne man beispielsweise neue Schwerpunkte setzen. Das sei ein längerfristiger Prozess, an dem auch das Land, die Krankenkassen und Landesbehörden mitwirken müssten.


Merschbächer hält es für sinnvoll, über neue Angebote in der Altersmedizin nachzudenken, etwa einen Ausbau der Abteilung Endoprothetik. Hüftgelenkersatz sei ein Bereich mit steigenden Patientenzahlen. „Wir hatten vergangenes Jahr über 200 Prothesen-Operationen", so Merschbächer. Es sei auch überlegenswert, ob in Zweibrücken eine Spezialisierung auf Tumorerkrankungen möglich ist. „Wenn der Aufbau solcher Abteilungen für die Krankenhäuser finanzierbar ist, sollten wir unser Augenmerk auf die Volkskrankheiten legen," rät der 49-jährige Krankenhaus-Manager. (ts)

Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Zweibrücker Rundschau
Ausgabe: Nr.69
Datum: Montag, den 23. März 2009

„Ich war Mamas Liebling“

veröffentlicht um ‎‎13.03.2009 06:47‎‎ von Miroslaw Nowak

Güte, Herzenswärme, Mitmenschlichkeit – das sind in unserer Gesellschaft nicht gerade die Schlüsselqualifikationen für einen, der an die Spitze eines Unternehmens gestellt wird. Und doch gibt es in den Reihen der Manager Gutmenschen. Anton Hans ist so einer: Er beweist, dass auch derjenige wirtschaftlichen Erfolg haben kann, der auf Ellenbogen-Rempler verzichtet.

 

Der Mann weiß, wie man mit Frauen umgeht. Fünf Kinder hatten seine Eltern: vier Mädchen und den kleinen Anton. „Meine Schwestern sagen, ich war Mamas Liebling“, sagt er. Im katholischen Krankenhaus in Zweibrücken, dessen Chef er 14 Jahre lang war, hatte er es ebenfalls hauptsächlich mit Frauen zu tun. Mit den vielen Krankenschwestern auf den Stationen, vor allem aber mit den Schwestern des Ordens der armen Franziskanerinnen von Mallersdorf, dem das Krankenhaus gehört.
 
„Ordensschwestern sind Menschen wie du und ich“, sagt Hans. „Ich habe da nie Probleme gehabt.“ Wenn doch solche drohten, dann erinnerte er sich eines alten Leitspruchs: „Manchmal ist es klüger, sich im Nachhinein für eigenmächtiges Handeln zu entschuldigen als vorher zu fragen und ein Nein zu riskieren.“
 
Ende Februar hat Hans dem Krankenhaus Lebwohl gesagt. Sagen müssen, denn er ist 65 Jahre alt geworden. Das Krankenhaus war sein Lebensinhalt. Er hat es sanft geführt, fast unmerklich. Und doch sehr erfolgreich: Das St. Elisabeth-Krankenhaus schreibt schwarze Zahlen. Das ist die Ausnahme in Deutschland für ein Land-Krankenhaus, das eine starke Konkurrenz vor der Tür hat: ein zweites Hospital in der Stadt und eine Uniklinik nur zehn Kilometer weit weg.
 
Sein wirtschaftliches Meisterstück machte Hans aber in Landstuhl. Der Deutsche Orden hatte das dortige Johannis-Krankenhaus heruntergewirtschaftet, die Ärzte und Schwestern nicht mehr bezahlt: Die Klinik stand vor dem Ruin. Der Orden der Mallersdorfer Schwestern übernahm das Haus – und schickte Hans als Sanierer nach Landstuhl. „Die vom Deutschen Orden waren größenwahnsinnig geworden“, sagt Hans. Er erinnert sich an seinen ersten Besuch: „In Landstuhl bin ich so begrüßt worden: ,Sind Sie der Herr Hans?‘ – ,Ja!‘ – ,Ihnen traue ich auch nicht.‘ “
 
Im Jahr 2001 übernahm Hans die Feuerwehr-Aufgabe in Landstuhl, „und ab 2002 schrieben wir dort schwarze Zahlen“, fügt er an. Und plötzlich ist da kurz ein Lächeln in seinem Gesicht. Schon wird er wieder ernst: „Aber nur durch harte Maßnahmen.“ – „Sie mussten Leute entlassen?“ – „Nein, wir haben nicht einen entlassen. Und alle ausstehenden Gehälter haben wir nachgezahlt.“ Hans hat das Krankenhaus in Landstuhl, den größten Arbeitgeber in der Sickingenstadt, gerettet. Und das nebenher, denn die Arbeit in Zweibrücken erledigte sich ja nicht von selbst.
 
Zielstrebig, lautlos und bescheiden hat Hans das Haupthaus in Zweibrücken in stürmischen Zeiten auf Kurs gehalten. Und er hat dafür gesorgt, dass St. Elisabeth seinen christlichen Charakter wahrt: „Wir behandeln unseren Nächsten, egal welcher Religion er angehört.“ Die Hälfte der Patienten kommt aus der Stadt, ein Drittel aus dem Saarland, der Rest aus den pfälzischen Orten um Zweibrücken. Die meisten sind wohl evangelischen Glaubens. „Wir wollen nicht missionieren“, betont Hans, „aber wir bieten Gottesdienste an, intensive Seelsorge. Und ganz wichtig: Bei uns stirbt keiner alleine.“
 
Und dann ist da noch eine andere Tradition des Hauses, um die der Geschäftsführer nie Aufhebens machte: Wer Hunger hat und am St. Elisabeth-Krankenhaus anklopft, der bekommt eine warme Mahlzeit, ohne einen Heller dafür zu bezahlen. „Wir versorgen Menschen, die auf der Durchreise sind“, nennt Hans das. Zwischen 13 und 30 Obdachlose und andere Bedürftige speisen täglich mittags in einem Nebenraum der Küche. „Ich versuche, wenn ich Not erkenne, nicht lange zu jammern, sondern bemühe mich, Lösungen zu finden.“ Auch so ein Leitspruch des Anton Hans, der auf dem Dorf aufwuchs, wo man lernt, nicht nur sich selbst, sondern auch anderen zu helfen. In Niederlinxweiler bei Ottweiler und in Lautzkirchen, bei den „Lumpensammlern“, wie man sie im Bliestal nannte, wuchs er in einem gut katholischen Elternhaus auf, wurde Messdiener im Kloster Blieskastel und rutschte über Ehrenämter beim Deutschen Roten Kreuz ins Hauptamt. 1971 übernahm er als Geschäftsführer das DRK Zweibrücken.
 
Erst mit 48 wechselte er den Arbeitgeber, ging zur Klinik. Der Grund? „Im Krankenhaus konnte ich meine betriebswirtschaftlichen Ideen schneller umsetzen.“ Wobei er, Mitarbeitern zufolge, meist abends und nachts „die Arbeit wegschaffte“, denn tagsüber stand immer wer mit irgendeinem Anliegen im Büro. Nein sagen fällt ihm schwer. „Aber wenn einer nur seinen Vorteil sieht und Christlichkeit falsch versteht, das ärgert mich dann schon. Dann kann ich auch konsequent sein.“ Hat er auch Leute gefeuert? „Ja, aber Gott sei Dank nur ganz wenige.“
 
Jetzt ist Hans auf einen Schlag die Verantwortung los, auch die für insgesamt 1300 Beschäftigte. Der Ruhestand scheint ihm nicht ganz geheuer zu sein, denn seine vielen Ehrenämter im Roten Kreuz, in der Pfarrgemeinde in Hassel will er behalten – und auf seine alten Tage noch Religionswissenschaften studieren. Da wird wenig Zeit bleiben für ein weiteres Projekt, das er sich fürs Altenteil aufgehoben hat: „Ich habe noch nie im Leben eine Waschmaschine bedient. Das will ich noch lernen.“

 Foto: Steinmetz
Der Krankenhaus-Chef hat dafür gesorgt, dass Hungernde satt werden: Am St. Elisabeth wird niemand abgewiesen, der um eine warme Mahlzeit bittet. .
 

RHEINPFALZ-REPORT: DIE MUTMACHER

Quelle „DIE RHEINPFALZ“ - VON GEORG ALTHERR

Tagescafe bei Vortrag für die Landfrauen bis auf den letzte Platz besetzt

veröffentlicht um ‎‎05.03.2009 05:12‎‎ von Melanie Müller von Klingspor   [ ‎‎05.03.2009 05:53‎‎ wurde aktualisiert. ]

Ein volles Haus bescherten dem St. Elisabeth-Krankenhaus am Montag die Landfrauen. Der Landfrauen-Kreisverband hatte eingeladen zum Vortrag in der Cafeteria und rund 65 Frauen (und vier Männer) waren der Einladung gefolgt.
 
„Ein schwieriges Thema haben Sie sich da gewünscht“, begrüßte der Chefarzt der inneren Abteilung, Dr. Horst Winter, die zahlreichen Damen. „Da musste ich mich richtig reinknien.“ Das schwierige Thema war ein Wunschvortrag zum Thema „Impfen“. Unter dem Titel „Die Revolution der Impfstoffe. Viele gute Gründe zum Impfen!“ gelang Chefarzt Winter dann aber doch ein fesselnder Vortrag. Zuletzt musste er sich sogar bremsen. So viel Information hatte er zusammen getragen, dass am Ende des rund 45-minütigen Vortrages noch vieles übrig blieb, zu dem er noch etwas zu sagen gehabt hätte. 
 
 

Bild links: Mit rund 65 Landfrauen war das Tagescafe am Montagabend bis auf den letzten Platz besetzt,

Bild rechts: Der Vortrag über die Bedeutung des Impfens von Chefarzt Dr. Horst Winter war ein Wunschvortrag des Landfrauen-Kreisverbandes. Die Zuhörerinnen freuten sich über die
                   umfassende Darstellung der notwendigen Impfungen
.

 
„Grippe-Impfung ist fast immer zu empfehlen, außer bei seltenen Kontra-Indikationen. Keuchhusten ebenfalls. Für Wanderer im Saarpfalz-Kreis außerdem die Impfung gegen die von Zecken übertragene FSME.“ Winter stellte sich in seinem Vortrag den oft vorgebrachten Einwänden gegen Impfungen und versuchte, diese zu entkräften: „Populär ist ja die Aussage, man habe sich in diesem Jahr zum ersten Mal gegen die Grippe impfen lassen, und nun habe man sie auch zum ersten Mal bekommen“, so Winter. Er hielt dem entgegen, dass es die richtige Influenza gebe, aber eben auch die normalen grippalen Infekte.
„Für geschwächte Personen, Kinder, alte Menschen und chronisch Kranke ist der Nutzen einer Impfung immer gegeben“, betonte der Chefarzt.
Auch die Bedeutung der Impfung gegen Varizellen – also Windpocken – unterstrich er: „Was beim Kind Windpocken macht, macht beim Erwachsenen die Gürtelrose. Äußerst schmerzhaft und unter Umständen mit üblen Folgen in Form von absolut quälenden Nervenschmerzen“, machte Winter die Wichtigkeit des Impfschutzes auch bei Erwachsenen deutlich.
„Man hat zwar alles irgendwie schon mal gehört – aber nicht so zusammenhängend und auf den Punkt wie heute Abend“, freute sich die Vorsitzende des Landfrauen-Kreisverbandes, Beate Schnur.
 
 
 
 
Bild links: Der Chefarzt der Chirurgie Dr. Christoph Metzner beschrieb in seinem Vortrag über Ursachen und Symptome von Krampfadern Beschwerden, 
                die viele Landfrauen gut kennen. 
Bild rechts: Anästhesie-Chefarzt Dr. Franz Bayerl und die Psychologin Andrea Böttler führten eine Gruppe Landfrauen durch die Schmerztagesklinik und 
                   erläuterten deren Konzept.
 
Auch der anschließende Vortrag von Dr. Christoph Metzner, Chefarzt der Chirurgie, über Krampfadern, deren Ursache und Behandlung traf auf großes Interesse. „Fast jeder Mensch über 50 oder 60 ist davon betroffen“, sagte Metzner und die Landfrauen nickten vielfach mit dem Kopf.
Der Chefarzt der Anästhesie und Schmerztagesklinik Dr. Franz Bayerl und die Psychologin Andrea Böttler führten rund 30 Landfrauen durch die Räume der Schmerztagesklinik und erläuterten das Konzept.
„Für uns war das ein interessanter Abend“, zog Beate Schnur ein positives Fazit des Abends, der mit Kartoffelsalat und Würstchen für die vielen Landfrauen schloss.
 
 
 
Ein besonderes Vergnügen wurden diesen beiden Besuchern zuteil:
Schwester Birgitta (li) führte diese wissbegierige Kleingruppe durch das
Krankenhaus und zeigte die wichtigsten Einrichtungen. 

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