Neben der postoperativen Schmerztherapie, kommt der Therapie chronischer Schmerzen in Zusammenarbeit mit den anderen Fachabteilungen eine große Bedeutung zu. Hier führt die Therapie von schmerzhaften Bandscheibenvorfällen ebenso wie die Schmerztherapie bei chronischen Tumorschmerzen durch Verfahren der regionalen Schmerzausschaltung zur Linderung der Beschwerden. Dabei kommen sowohl Periduralkatheter als auch interscalenäre Plexus-Katheter zur Anwendung. Der Therapie-Erfolg wird weiterhin verbessert durch die enge Zusammenarbeit aller Fachrichtungen, ergänzt durch intensive Physiotherapie und Krankenpflege sowie psychische Betreuung.
Die Periduralkatheter-Behandlung
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Abb. 1 |
Abb. 2 |
Abb. 3 |
Abb. 4 |
Wie auf Abb. 1 zu erkennen, endet das Rückenmark in Höhe L1/L2.
Wir führen bei der Periduralanästhesie eine Nadel zwischen den Dornfortsätzen unterhalb L2 ein (Abb.2) und tasten uns vorsichtig vor, bis wir die feste Bindegewebsmembran um den Dura-Sack herum durchdringen.
Dann befinden wir uns im sog. PERIDURAL-Raum (Abb.3). Dort hinein injizieren wir nun das Betäubungsmittel, welches sich um den Durasack außenherum verteilt und hier in die verlaufenden Nerven eindringt. Bei der PERIDURAL-Katheter-Einlage schieben wir durch die Nadel einen dünnen Katheter vor (Abb. 4).
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