St. Johannis-Krankenhaus Landstuhl

Language

Aktuelles‎ > ‎Newsticker‎ > ‎

Amerikanischer Major General ernennt Landstuhler Chefärzte zu Helden

veröffentlicht um ‎‎13.03.2009 00:58‎‎ von Vitalij Lubeschanin   [ ‎‎13.10.2009 04:49‎‎ wurde aktualisiert. ]
Der stellvertretende Direktor der amerikanischen Gesundheitsfürsorge für Militärangehörige und deren Familien „Tricare“, Major General Elder Granger, hat am vergangenen Mittwoch das Landstuhler St. Johannis-Krankenhaus besucht. General Granger ist verantwortlich für die Gesundheitsfürsorge von rund neun Millionen amerikanischen Militärangehörigen weltweit.


 



Laut Ingrid Krick, Mitarbeiterin von Tricare Landstuhl, besuchte er alle Krankenhäuser der Region, die Amerikaner behandeln, um sich für die Versorgung seiner Landsleute zu bedanken. Granger ist selbst Arzt und hat früher am Militärhospital Landstuhl gearbeitet. 

Neben dem Westpfalz-Klinikum Kaiserslautern haben die Uniklinik Homburg und das St. Johannis-Krankenhaus Versorgungsverträge mit Tricare. Bei seinem Besuch sagte Granger, es sei für das Militär sehr wichtig, mit regionalen Krankenhäusern zusammenzuarbeiten, da die Kapazitäten am Militärhospital manchmal nicht ausreichten, um alle Patienten zu versorgen. Auch halte das Hospital nicht zu allen Zeiten Spezialisten für alle Erkrankungen vor. 

Major General Granger überreichte der Klinik zum Dank Urkunden. Die Chefärzte Harald Schultz (Chirurgie), Wilfried Weber (Radiologie), Hans Jürgen Gabriel (Innere), Werner Hauck (Orthopädie) und Werner Bleser (Anästhesie), sowie die Chefärztin Monika Mader (Gynäkologie) ernannte er so zum „Hero of Tricare“, zum Helden der amerikanischen Gesundheitsfürsorge.

Stellvertretend für alle Abteilungen des Hauses bedankte sich General Major Elder Granger beim ärztlichen Direktor des St. Johannis-Krankenhauses, Dr. Hans Jürge Gabriel, für die medizinische Versorgung der amerikanischen Streitkräfte-Angehörigen.

Der General Major Granger und sein Stab nutzten die Gelegenheit dann auch, um amerikanische Patienten im Johannis-Krankenhaus zu besuchen: Die Ehefrau eines Militärangehörigen hatte zwei Tage zuvor ein Kind geboren und einem ehemaligen Mitarbeiter des Militärhospitals stattete Granger einen Besuch auf der Intensivstation ab. 
„Wir versorgen hier bei uns gerne amerikanische Patienten, weil wir so auch die Verbundenheit mit den hier stationierten Menschen zum Ausdruck bringen können“, sagte der ärztliche Direktor und internistische Chefarzt Gabriel. „Außerdem kenne ich Major General Granger schon seit zehn Jahren, noch aus der Zeit, als er noch oben am Hospital war. Ich bin stolz, dass er uns heute hier besucht.“
Das St. Johannis-Krankenhaus hat 2008 rund 550 amerikanische Patienten versorgt. 69 amerikanische Babys wurden im Landstuhler Krankenhaus geboren.


Ein amerikanisches Baby konnte der General Major auch noch besuchen und den Eltern zum Nachwuchs gratulieren.