veröffentlicht um 01.09.2009 02:41 von Melanie Müller von Klingspor
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aktualisiert 13.10.2009 04:56 von Vitalij Lubeschanin
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Die Rodenbacher Landfrauen haben der Geburtshilfe-Abteilung des St. Johannis-Krankenhauses Landstuhl am Mittwoch, 27. August, einen Scheck in Höhe von 1500 Euro überreicht.
„Wir veranstalten ja mehrmals im Jahr Aktionen, bei denen wir Geld einnehmen. Das spenden wir dann ausgewählte Institutionen", erzählte die Ortsvereins-Vorsitzende Heidi Bäcker. „Diesmal haben wir uns für die Säuglingsstation des St. Johannis-Krankenhauses entschieden."
Auf diese Idee seien die Rodenbacher Landfrauen nach einem Zeitungsartikel gekommen, der über eine Spende von Schlafsäcken gegen den Plötzlichen Kindstod an die Säuglingsstation berichtet hatte. „Allerdings ist die Spende nicht zweckgebunden", betonte Heidi Bäcker.
Die Chefärztin der Gynäkologie und Geburtshilfe-Abteilung Monika Mader meinte denn auch, sie wolle die Spende lieber in einen Sonnenschutz für den Wintergarten investieren. „Der Wintergarten ist ein Treffpunkt für die Mütter und deren Familien, außerdem können die Mamas ihren Besuch auch mit in den Wintergarten nehmen und sich dort aufhalten. Im Sommer ist es hier aber unangenehm warm. Deshalb brauchen wir einen Sonnenschutz", sagte Mader. Der stellvertretende kaufmännische Direktor des St. Johannsi-Krankehauses Gerhard Hagest, die Leitende Hebamme Sabine van Riel und die Chefärztin bedankten sich sehr herzlich für die ungewöhnlich hohe Spende der Rodenbacher Landfrauen.
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Die Rodenbacher Landfrauen haben der Geburtshilfe-Abteilung des
St. Johannis-Krankenhauses einen Scheck über 1500 Euro überreicht. Die Ortsvereins-Vorsitzende Heidi Bäcker (vordere Reihe, zweite von rechts) und eine Delegation des Vereins ließen sich außerdem von Sr. Eligiana (vorne rechts), dem stellvertretenden kaufmännischen Direktor Gerhard Hagest (rechts außen), der Leitenden Hebamme Sabine van Riel (zweite Reihe, zweite von rechts) und der Chefärztin Dr. Monika Mader (links hinter Heidi Bäcker) über die Arbeit der Abteilung informieren und besichtigte die Räume.
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veröffentlicht um 19.08.2009 02:17 von Melanie Müller von Klingspor
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Am St. Johannis-Krankenhaus Landstuhl entfernt der Chefarzt der Chirurgie, Harald Schultz, seit kurzem Gallenblasen und Gallensteine bei ausgewählten Patienten ausschließlich durch den Nabel. „Das bedeutet für den Patienten keine sichtbaren Narben am Bauch“.
„Gallensteine sind oft sehr unangenehm“, erläutert der Chirurg. „Sie sind ein chronischer Krankheitsherd und Anlass von Entzündungen. Sie verursachen Symptome wie Koliken, unspezifische Oberbauchschmerzen oder Entzündungen; auch eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse ist durch wandernde Gallensteine möglich. Letztlich kann sich auch eine bösartige Erkrankung der Gallenblase entwickeln und dann ist die Prognose schlecht.“ Leidet ein Patient an Gallensteinen, wird die Gallenblase mit den darin befindlichen Steinen entfernt.
„Früher hat man die Bauchdecke geöffnet und dabei die Muskulatur und die Nervenstränge durchschnitten. Das hat natürlich nach der Operation stärkere Schmerzen verursacht und Wundheilungsstörungen hat es auch gegeben“ erzählt Schultz. In den 90er Jahren habe dann aber die minimal-invasive Chirurgie Einzug in die Operationssäle gehalten und sich die laparoskopische Gallenblasenentfernung weltweit nach unglaublich kurzer Einführungszeit verbreitet.
„Bei der neuen so genannten ,Single Port-Methode’ setzt der Operateur einen Kunststoffring von etwa drei Zentimetern Durchmesser in den Nabel ein, der drei Öffnungen für die Kamera, das Halte- und das Präparier-Instrument hat“, erklärt der Chefarzt. „Über diesen Nabelzugang wird die Gallenblase dann operiert.“ Dieses Vorgehen dauere etwas länger als das übliche Verfahren mit drei oder vier kleinen Schnitten und erfordere vom Operateur etwas mehr Geschick. „Das Handling ist schwieriger, weil beim Arbeiten alle Geräte eine identische Ausrichtung haben. Man ist sich selbst im Weg, wenn man die Richtung des Instruments ändert“, sagt Schultz.
Der Vorteil, den vor allem jüngere Frauen schätzen, sei, dass keine sichtbaren Narben zurückbleiben.
Frauen sind laut Chefarzt Schultz auch die Patientengruppe, die häufiger von Gallenblasenproblemen betroffen ist: „Studien haben gezeigt, dass am häufigsten übergewichtige blonde Frauen nach einer Geburt und nach mehreren Diäten betroffen sind.“ 250 bis 300 Patientinnen und Patienten mit Gallenblasenproblemen operiert Schultz am St. Johannis-Krankenhaus pro Jahr.
„Allerdings ist die neue Methode nicht für alle Patienten geeignet“, schränkt der Mediziner ein. „Man sollte kein Übergewicht haben und man sollte vorher noch keine größere Bauch-Operation gehabt haben. Wenn das Gewebe am Nabel schon vernarbt ist, kann man es mit dem Single-Port meist nicht machen.“ |
veröffentlicht um 12.08.2009 03:17 von Melanie Müller von Klingspor
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12.08.2009 03:24 wurde aktualisiert.
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18 frischgebackene Gesundheits- und Krankenpfleger und –pflegerinnen hat die Krankenpflegeschule des St. Elisabeth-Krankenhauses Zweibrückenam vergangenen Donnerstag mit einer Examensfeier verabschiedet. Nachdem die Absolventen am Donnerstagmorgen noch ihre letzte mündliche Prüfung abgelegt hatten, konnten sie am Nachmittag schon ihre Zeugnisse in Empfang nehmen.
„Die Leiterin der Krankenpflegeschule, Schwester M. Elisa Döschl, sagte in ihrer Ansprache, der Kurs habe sich als zupackend und engagiert erwiesen. Um ihren Unmut über die Pläne des Gesundheitsministeriums, die schulischen Zugangsvoraussetzungen zur Krankenpflege-Ausbildung herabzusetzen, zum Ausdruck zu bringen, habe der Kurs ein Schreiben an das Ministerium verfasst. „Ihr habt sachlich richtig argumentiert, schlüssig eure Bedenken zum Ausdruck gebracht. Das macht mir Mut, weil ich sehe, dass ihr euch für die Belange eures Berufes einsetzt“, sagte Döschl. „Die Anforderungen an den Beruf sind in den vergangenen Jahren sehr gestiegen. Da kann man doch nicht die Zugangsvoraussetzungen herabsetzen.“
Der Geschäftsführer des St. Elisabeth-Krankenhauses, Günter Merschbächer, zitierte Nietzsche und sagte, der Beruf sei das das Rückgrad des Lebens. Somit hätten die neuen Gesundheits- und Krankenpfleger und –pflegerinnen nun ein Fundament des Lebens erworben. Auch der Pflegedirektor des evangelischen Krankenhauses, Thomas Oberinger, freute sich über die Abschlüsse der Schüler seines Hauses. Die Krankenpflegeschule des St. Elisabeth-Krankenhauses bildet Schüler des St. Elisabeth, des Evangelischen und des St. Johannis-Krankenhauses Landstuhl aus. Oberinger sagte, er sei froh, den vier Absolventen, die sich an seinem Haus beworben haben, eine Stelle anbieten zu können. Das St. Elisabeth-Krankenhaus übernimmt drei und Landstuhl vier neue Krankenpflegerinnen.
Die Absolventen auf dem Foto sind (hintere Reihe von links nach rechts) Christina Schöndorf, Stefanie Jonitz, Jasmin Drozdowski, Chrisoph Wolf, Charlotte Agne, Jens Meyer und (mittlere Reihe von links nach rechts) Ramona Utzinger, Melanie Laux, Isabell Jung, Lydia Staut, Julija Werner, Justina Galla, Andrej Albach und (vordere Reihe von links nach rechts) Izabela Noras, Zuzanna Lison, Melanie Omazic, Vanessa Christmann und Dorothea Goas.
Die beste praktische Prüfung legte Vanessa Christmann ab, die beste theoretische Prüfung bestritt Melanie Omazic und die beste Facharbeit schrieb Lydia Staut. |
veröffentlicht um 30.06.2009 05:12 von Melanie Müller von Klingspor
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aktualisiert 30.06.2009 10:31 von Vitalij Lubeschanin
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Für Sonntag, 28. Juni, laden elf Hebammen des St.-Johannis-Krankenhauses zum ersten Hebammentag ein. Von 15 bis 18 Uhr stellen sie im Wintergarten des Hauses ihre Angebote vor und informieren über die seit April bestehende Hebammensprechstunde. Monica Klein hat darüber mit Judith Lehnert gesprochen, die als ausgebildete Geburtshelferin diese Info-Veranstaltung konzipiert hat.
Wieso haben Sie sich diesen Hebammentag ausgedacht? Die Idee kam unter den Hebammen der Sprechstunde im St.-Johannis-Krankenhaus auf. Wir wollten unsere Beratungs- und Betreuungsangebote für Schwangere und Mütter bei einem kleinen Fest präsentieren. Insbesondere möchten wir auf unser neu eingerichtetes Angebot, die Hebammensprechstunde, aufmerksam machen.
Welche Angebote werden bei der Veranstaltung vorgestellt? Neben der Sprechstunde informieren wir über Kurse wie Rückbildungs- und Beckenbodengymnastik und über die Stillberatung. Wir geben Auskunft zu Babyschwimmen, Tragetuch und Akupunktur, die bei Schwangerschaftsbeschwerden und geburtsvorbereitend eingesetzt wird. Weitere Themen an diesem Tag sind die Babymassage und die Haptonomie, also die Lehre von der Berührung. Zwei Anbieter von außerhalb stellen Frühförderungsmöglichkeiten und musikalische Früherziehung vor. Bei Führungen zeigen wir den Kreißsaal und das Sprechzimmer, das nahe bei der gynäkologischen Ambulanz liegt. Kinder können einen Luftballon in die Höhe steigen lassen oder sich in der Malecke beschäftigen.
Was bietet die seit dem vergangenen Frühjahr bestehende Hebammensprechstunde den Müttern? Durch Umbaumaßnahmen im St.-Johannis-Krankenhaus wurde ein Zimmer nahe der gynäkologischen Ambulanz frei, das wir als Sprechzimmer nutzen. In erster Linie geht es um die Anlage des Krankenblattes für werdende Mütter in der 36. Schwangerschaftswoche, also um Informationen zu dem bisherigen Schwangerschaftsverlauf. Darüber hinaus führen wir Vorsorgeuntersuchungen bei Schwangeren durch und bieten eine Stillberatung an. Von Dienstag bis Donnerstag stehen wir zwischen 9.45 und 12.30 Uhr sowie zwischen 14.45 und 16.30 Uhr zur Verfügung. Am Mittwochnachmittag findet ausschließlich die Akupunktursprechstunde statt. Unter der Telefonnummer des Kreißsaales (06371 842818) kann ein Termin vereinbart werden.
Wo liegen die Vorteile der Sprechstunde für die werdenden Mütter und für die Hebammen? Die vorherige Situation war für beide Seiten nicht immer zufrieden stellend. Wir haben jetzt die Zeit und die Ruhe, um auf die Fragen der Schwangeren und der Mütter einzugehen und können Wünsche beispielsweise zur Geburt in Ruhe besprechen. Für uns Hebammen bietet die Sprechstunde den Vorteil, dass wir unsere Freiberuflichkeit einbringen können, indem wir die außerhalb unserer Dienstzeiten erbrachte Leistung direkt mit der Krankenkasse abrechnen.
Haben Sie bereits erste Rückmeldungen zur Sprechstunde bekommen? Wir befinden uns noch in der Anlaufphase und beraten durchschnittlich etwa vier bis fünf Frauen am Tag. Ihre bisherigen Aussagen sind durchweg positiv. Besonders gut gefällt ihnen der gemütlich eingerichtete Raum, in dem wir ganz in Ruhe Fragen beantworten und beraten können.
(Erschienen in Die RHEINPFALZ, Pfälzische Volkszeitung, Mittwoch, 24. Juni 2009)
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veröffentlicht um 17.06.2009 07:37 von Melanie Müller von Klingspor
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18.06.2009 05:48 wurde aktualisiert.
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Die Hebammen des St. Johannis-Krankenhauses haben ihr Angebot für werdende Mütter ausgeweitet: Seit Ende April bieten zehn der insgesamt 22 Hebammen eine Hebammen-Sprechstunde in einem eigenen Sprechzimmer (Erdgeschoss, in direkter Nähe zur Gynäkologischen Ambulanz) an. "Dienstags bis donnerstags bieten wir nun eine Hebammen-Sprechstunde an, um die Mütter zu betreuen und zu beraten", erklärt Hebamme Yvonne Korb. "Hauptsächlich wird es um die so genannte Krankenblatt-Anlage gehen, aber wir werden auch unsere Akupunktur-Sprechstunde und weitere Angebote hierher verlegen." Die Krankenblattanlage ist der Vorstellungstermin der Schwangeren in der Klinik, in der sie entbinden möchte. "In der 36. Schwangerschaftswoche stellen sich die Frauen bei uns vor. Wir machen dabei eine Anamnese, also eine Aufnahme der Geschichte des Schwangerschaftsverlaufs, weiterhin können die Frauen mit uns ihre Wünsche und Erwartungen an die Geburt besprechen", erklärt Frau Korb. "Vor der Einrichtung der Hebammen-Sprechstunde mussten die Frauen für ihre Krankenblattanlage im Kreissaal anrufen oder auch einfach ohne Termin vorbei kommen. Aber egal, ob mit oder ohne Termin, die Frau kam ja dann in den laufenden Betrieb, und wenn gerade eine Entbindung war oder etwas anderes, das nicht warten konnte, dann musste die Schwangere eben warten." In der Hebammen-Sprechstunde hätten jetzt beide - Hebamme und Frau - mehr Ruhe. "Wir Hebammen bieten auch Schwangerschafts-Vorsorgeuntersuchungen an. Das geht in unserem neuen Raum jetzt unkomplizierter, ebenso wie Stillberatung. Alles was wir aus dem laufenden Abteilungsbetrieb herausnehmen können, bedeutet für die Schwangeren und Mütter mehr Ruhe und auch mehr Zeit für die einzelne Frau", erklärt Korb. Dies sei möglich, weil Hebammen diesen Teil der Leistung, den sie außerhalb ihrer regulären Arbeitszeit anbieten, selbst als freie Hebammen direkt mit den Krankenkassen abrechnen. "So können wir uns die Zeit so aufteilen, dass eben an den drei genannten Tagen immer jemand für die Sprechstunde zur Verfügung steht." An der Sprechstunde beteiligen sich die Hebammen Heike Backes, Carolin Bauer, Diana Fuchs, Heike Issner, Susanne Knuff, Yvonne Korb, Judith Lehnert, Silvia Richter, Christina Saar, Mareike Velten und Petra Wigger. Die Hebammen sind zu erreichen unter der Telefonummer 06371/84-2818. Am 28. Juni von 15 bis 18 Uhr stellen die Hebammen des St. Johannis-Krankenhauses bei einem Hebammentag ihre Angebote vor und stehen auch zu persönlichen Gesprächen zur Verfügung.
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veröffentlicht um 14.05.2009 00:49 von Melanie Müller von Klingspor
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14.05.2009 01:11 wurde aktualisiert.
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Ein langes leben, ein enges Leben, ein einfaches Leben - aber ein gelungenes Leben: Die Mallersdorfer Schwester Irmenburgis wurde am 1. Mai 80 Jahre alt. Am "Tag der Arbeit" - und das war ihr Leben immer gewesen: Arbeit, viel Arbeit, aber erfüllende Arbeit. "Ich würde immer alles noch einmal ganz genau so machen, wie ich es gemacht habe", sagt sie. Schwester Irmenburgis müsste nach heutigen weltlichen Vorstellungen bedauern, vieles nicht gehabt und erlebt zu haben, was im Ordensleben nicht ging, aber: "Nein", sagt sie mit einem kleinen, leisen Lächeln, "es war alles gut so".  Schwester Irmenburgis wurde 1929 in Herbitzheim im Bliestal geboren. "Wir waren elf Geschwister und ich war die achte", erzählt sie. Die Eltern hatten einen Bauernhof. Als ich zehn Jahre alt war, 1939, da mussten wir zum ersten Mal fliehen wegen dem Krieg, nach Oberfranken. 1941 sind wir wieder zurückgekommen, aber nach Webenheim, und 1944 mussten wir wieder fliehen, diesmal nach Baden-Württemberg, für ein halbes Jahr. In dem Jahr ist auch mein Vater gestorben." Im Juli 1945 konnte die Familie dann endlich nach Hause nach Herbitzheim zurückkehren. "Einer meiner Brüder war schon vor uns da", erinnert sich Schwester Irmenburgis. "Der lief mit Hausschuhen an den Füßen im Hof herum, weil ihm in Rußland die Füße erfroren waren." Der Krieg hatte in der großen Familie aber noch schlimmere Spuren hinterlassen: "Drei meiner Brüder waren vermisst." Der Bruder allerdings, der mit erfrorenen Füßen aus Russland kam, ist erst vor kurzem mit 86 Jahren gestorben. "Jetzt leben von uns elfen noch vier Schwestern", erzählt sie, und es klingt nicht so, als wäre sie bitter. Eher nüchtern, weil das Leben eben so ist. "Eine Schwester war als Lehrerin in der Mission in Brasilien, die war bei den Steyler Missionaren. Von uns Geschwistern waren vier im Orden, zwei bei den Steylern und zwei bei den Mallersdorfern. Das war doch eine gerechte Aufteilung", meint sie. Die anderen Geschwister haben alle geheiratet. "Als wir auf der Flucht waren, habe ich im Kindergarten geholfen. Da haben zwei Schwestern gearbeitet und da hat eine gute Atmosphäre geherrscht, das hat mir gefallen. Die haben mir auch ein gutes Zeugnis geschrieben." Nach dem Schulabschluss, so erinnert sie sich, hat sie ein so genanntes Pflichtjahr im Krankenhaus gemacht und danach wieder im Kindergarten gearbeitet. "Die Oberin dort hat meine Mutter gefragt, ob ich nicht im Kindergarten helfen kann. Meiner Mutter hat das nicht so gut gefallen, die hätte lieber gehabt, dass ich einen Beruf lerne. Alle meine Geschwister haben einen Beruf gelernt." Schwester Irmenburgis, die damals noch Rosa hieß, hat aber schon länger mit dem Gedanken geliebäugelt, ins Kloster zu gehen. "Als ich es meiner Mutter gesagt habe, dass ich gerne Ordensschwester werden würde, da hat sie dann auch zugestimmt." Aber dann sei es ihr doch schwer gefallen: "Die endgültige Entscheidung, die hat mich doch gequält", erinnert sie sich. "Schließlich hat das ja bedeutet, meine Familie und meine Heimat ganz zurückzulassen - das war schon schwer." 1947 ist sie dann eingetreten, mit 18 Jahren. "Der Weg nach Mallersdorf war weit, das war eine Reise von zwei Tagen. Als wir da angekommen sind, war ich ziemlich erschöpft. Da bin ich während der Messe in der Kapelle zusammengebrochen. Danach habe ich richtig Angst gehabt, dass sie mich zurückschicken, denn dann hatte ich mich ja entschieden und wollte unbedingt bleiben." Und sie durfte bleiben und eine Krankenpflege-Ausbildung machen. "Am 30. März 1952 bin ich nach Landstuhl gekommen, da ist jetzt 57 Jahre her. Und ich war nie woanders." Sie hätte sich melden können, um auch mal woanders hin zu gehen, aber sie hat es nicht gemacht. "Ich weiß nicht, warum ich mich nie gemeldet habe, hätte ich ja machen können. In einen anderen Konvent wurde ich nie geschickt und nachgefragt habe ich nicht. Das war halt so...", sagt sie und zuckt nur leicht mit den Achseln. "Es hat mir halt gefallen hier." 46 Jahre lang hat sie im Johannis-Krankenhaus im Stationsdienst auf der chirurgischen Station gearbeitet. "Erst im alten Krankenhaus, dann im neuen. Im April 1998 habe ich aufgehört, da war ich 69 Jahre alt. Da ging es dann nicht mehr." Aber sie sagt, der Umgang mit den Kranken fehlt ihr heute noch. "Ich bin gerne zu den Kranken gegangen, meine Arbeit hat mir viel Freude gemacht, ich habe auch immer mit gutem Personal zusammengearbeitet." Heute arbeitet sie in der Patientenbücherei mit, verwaltet die Bücher und fährt mit dem Bücherwagen durch die Zimmer. "Wenn da ein Patient sagt, er braucht eine Telefonkarte, oder was aus der Cafeteria, dann bringe ich ihm das und das macht mir Spaß." Nie habe sie gedacht: "Es reicht, heute habe ich keine Lust." Die Arbeit sei ihr nie zuviel gewesen. "Ordensschwester sein, das war mein Weg. Eine eigene Familie, Mann und Kinder, das habe ich nicht vermisst." Schwester Irmenburgis erzählt, dass sie ihre Geschwister im Urlaub oft besucht habe "aber nie in den Schulferien, immer während der Schulzeit, denn die Kinder waren ganz schön anstrengend", erinnert sie sich und lacht. Deprimierend findet sie, dass dem Orden der Nachwuchs fehlt: "Manchmal liege ich nachts wach und kann deshalb nicht schlafen. Aber dann versuche ich zu denken, der liebe Gott wird es schon wissen, wie es weiter gehen soll." Gesundheitlich geht es Schwester Irmenburgis gut. "Ich mache viel Handarbeit, stricke und sticke und ich lese viel." Am liebsten Biographien und den Pilger, die Bistumszeitung von Speyer. "Biographien von Heiligen lese ich gerne. Meine Lieblingsheilige ist meine Namenspatronin, Rosa von Lima, die erste Heilige von Peru, eine Mystikerin." Ansonsten mache sie ab und an Urlaub bei ihrer Schwester in Herbitzheim. "Besonders gerne im Frühling, wenn im Bliestal die Natur aufblüht, das ist so herrlich." Ja, die Natur, da liegt auch ihr einziger Wehmutstropfen: "Das ist mir schon arg, dass ich mich seit dem Umzug aus dem Franziskushaus nicht mehr um die Blumen kümmern kann. Das hab ich wirklich gerne gemacht und das geht mir richtig ab." Zum Geburtstag hat sie sich nichts gewünscht. "Ich brauch doch nichts mehr", sagt sie. Und zum Sterben hat sie auch eine schlichte Haltung: "Ich wäre versöhnt damit, wenn ich jetzt gehen könnte, ohne lange Krankheit und Niederliegen. Ein Pflegefall will ich nicht werden. Wenn ich jetzt so über Nacht sterben könnte, dann wäre doch ordentlich aufgeräumt", meint sie ganz pragmatísch. |
veröffentlicht um 24.03.2009 05:39 von Melanie Müller von Klingspor
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aktualisiert 13.10.2009 04:43 von Vitalij Lubeschanin
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 Seit Juli 2008 ist Günter Merschbächer Geschäftsführer der Krankenhäuser in Zweibrücken und Landstuhl und des Nardini-Hauses Pirmasens. „Das ist ein kleiner Konzern mit 70 Millionen Euro Jahresumsatz und 1300 Mitarbeitern", sagt er. „Es gibt nicht viele gut aufgestellte Krankenhausträger in der Region, aber die Mallersdorfer gehören dazu", sagt Günter Merschbächer. Als ihn der kürzlich ausgeschiedene Geschäftsführer der Krankenhäuser, Anton Hans, im vergangenen Jahr auf der Suche nach einem Nachfolger ansprach, hat ihm dies den Wechsel von der Caritas-Trägergesellschaft Trier (CTT) nach Zweibrücken und Landstuhl erleichtert. Seit neun Monaten ist Merschbächer nun Geschäftsführer des St.-Elisabeth-Krankenhauses in Zweibrücken, des St.-Johannis-Krankenhauses in Landstuhl und des Nardinihauses in Pirmasens. Beim RHEINPFALZ-Redaktionsgespräch gewinnt man den Eindruck, dass sich Merschbächer in der Westpfalz schon sehr wohlfühlt. Er könne sich vorstellen, den Krankenhausverbund „bis zur Rente zu führen", lässt er keinen Zweifel daran, dass es für ihn die richtige Entscheidung war, mit 49 Jahren nochmals eine neue berufliche Herausforderung anzugehen. Der Wechsel von der „großen" Caritas-Trägergesellschaft Trier (CTT) nach Landstuhl macht für ihn Sinn. „Kleine Krankenhäuser sind flexibler, bieten mehr Handlungsspielräume und haben ein anderes Potenzial." Mit dem Ambiente sei beispielsweise marketingmäßig zu wuchern. Merschbächer: „Wir sehen den Patienten als Mensch, und das spürt er auch. Bei uns ist das nicht wie in großen Häusern die Galle von Zimmer 17, sondern die Patientin Müller." Diese Nähe mache den Unterschied aus. Dem Jammern der Branche will sich Merschbächer nicht anschließen. Das St.-Elisabeth-Krankenhaus mit 264 Betten sei gut aufgestellt und werde auch 2009 schwarze Zahlen schreiben. „Wir haben 2008 beim Personal leicht abgebaut und beschäftigen noch 427 Personen, davon 44 Ärzte." Damit sei im Personalbereich bei den Kosten nichts mehr zu bewegen. Jetzt gelte es, sich über Strukturveränderungen Gedanken zu machen und Synergieeffekte zwischen den Krankenhäusern auszuloten. Die Reinigung und Desinfektion medizinischer Instrumente müsse nicht an zwei Standorten erfolgen. Daher sei man derzeit dabei, die Zentralsterilisation in Landstuhl zusammenzuführen. Auf der anderen Seite müsse man sich die Erlösstruktur anschauen. „Und da hat das St.-Elisabeth-Krankenhaus im Januar und Februar deutlich steigende Patientenzahlen gehabt. Mit 630 waren es im Januar 80 mehr als im Vorjahresmonat. Bei internistischen Erkrankungen sei das Krankenhaus häufiger aufgesucht worden. „Das Leistungsangebot muss attraktiv sein", betont Merschbächer. Und da habe das St.-Elisabeth-Krankenhaus Schwerpunkte gesetzt: bei Diabetes, Schlaganfall, Kardiologie und Gastroenterologie. Das zahle sich durch einen höheren Patientenzuspruch aus. Merschbächer ist der Auffassung, dass die beiden konkurrierenden Zweibrücker Krankenhäuser Überschneidungen im Angebot vermeiden sollten. „Wir sollten überlegen, ob wir Dopplungen bereinigen und dafür zusätzliche Angebote schaffen können." In der Inneren Medizin könne man beispielsweise neue Schwerpunkte setzen. Das sei ein längerfristiger Prozess, an dem auch das Land, die Krankenkassen und Landesbehörden mitwirken müssten. Merschbächer hält es für sinnvoll, über neue Angebote in der Altersmedizin nachzudenken, etwa einen Ausbau der Abteilung Endoprothetik. Hüftgelenkersatz sei ein Bereich mit steigenden Patientenzahlen. „Wir hatten vergangenes Jahr über 200 Prothesen-Operationen", so Merschbächer. Es sei auch überlegenswert, ob in Zweibrücken eine Spezialisierung auf Tumorerkrankungen möglich ist. „Wenn der Aufbau solcher Abteilungen für die Krankenhäuser finanzierbar ist, sollten wir unser Augenmerk auf die Volkskrankheiten legen," rät der 49-jährige Krankenhaus-Manager. (ts) Quelle: Verlag: DIE RHEINPFALZ Publikation: Zweibrücker Rundschau Ausgabe: Nr.69 Datum: Montag, den 23. März 2009 |
veröffentlicht um 13.03.2009 07:00 von Mirek Nowak
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aktualisiert 13.10.2009 04:47 von Vitalij Lubeschanin
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Güte, Herzenswärme, Mitmenschlichkeit – das sind in unserer Gesellschaft nicht gerade die Schlüsselqualifikationen für einen, der an die Spitze eines Unternehmens gestellt wird. Und doch gibt es in den Reihen der Manager Gutmenschen. Anton Hans ist so einer: Er beweist, dass auch derjenige wirtschaftlichen Erfolg haben kann, der auf Ellenbogen-Rempler verzichtet.Der Mann weiß, wie man mit Frauen umgeht. Fünf Kinder hatten seine Eltern: vier Mädchen und den kleinen Anton. „Meine Schwestern sagen, ich war Mamas Liebling“, sagt er. Im katholischen Krankenhaus in Zweibrücken, dessen Chef er 14 Jahre lang war, hatte er es ebenfalls hauptsächlich mit Frauen zu tun. Mit den vielen Krankenschwestern auf den Stationen, vor allem aber mit den Schwestern des Ordens der armen Franziskanerinnen von Mallersdorf, dem das Krankenhaus gehört. „Ordensschwestern sind Menschen wie du und ich“, sagt Hans. „Ich habe da nie Probleme gehabt.“ Wenn doch solche drohten, dann erinnerte er sich eines alten Leitspruchs: „Manchmal ist es klüger, sich im Nachhinein für eigenmächtiges Handeln zu entschuldigen als vorher zu fragen und ein Nein zu riskieren.“ Ende Februar hat Hans dem Krankenhaus Lebwohl gesagt. Sagen müssen, denn er ist 65 Jahre alt geworden. Das Krankenhaus war sein Lebensinhalt. Er hat es sanft geführt, fast unmerklich. Und doch sehr erfolgreich: Das St. Elisabeth-Krankenhaus schreibt schwarze Zahlen. Das ist die Ausnahme in Deutschland für ein Land-Krankenhaus, das eine starke Konkurrenz vor der Tür hat: ein zweites Hospital in der Stadt und eine Uniklinik nur zehn Kilometer weit weg. Sein wirtschaftliches Meisterstück machte Hans aber in Landstuhl. Der Deutsche Orden hatte das dortige Johannis-Krankenhaus heruntergewirtschaftet, die Ärzte und Schwestern nicht mehr bezahlt: Die Klinik stand vor dem Ruin. Der Orden der Mallersdorfer Schwestern übernahm das Haus – und schickte Hans als Sanierer nach Landstuhl. „Die vom Deutschen Orden waren größenwahnsinnig geworden“, sagt Hans. Er erinnert sich an seinen ersten Besuch: „In Landstuhl bin ich so begrüßt worden: ,Sind Sie der Herr Hans?‘ – ,Ja!‘ – ,Ihnen traue ich auch nicht.‘ “ Im Jahr 2001 übernahm Hans die Feuerwehr-Aufgabe in Landstuhl, „und ab 2002 schrieben wir dort schwarze Zahlen“, fügt er an. Und plötzlich ist da kurz ein Lächeln in seinem Gesicht. Schon wird er wieder ernst: „Aber nur durch harte Maßnahmen.“ – „Sie mussten Leute entlassen?“ – „Nein, wir haben nicht einen entlassen. Und alle ausstehenden Gehälter haben wir nachgezahlt.“ Hans hat das Krankenhaus in Landstuhl, den größten Arbeitgeber in der Sickingenstadt, gerettet. Und das nebenher, denn die Arbeit in Zweibrücken erledigte sich ja nicht von selbst. Zielstrebig, lautlos und bescheiden hat Hans das Haupthaus in Zweibrücken in stürmischen Zeiten auf Kurs gehalten. Und er hat dafür gesorgt, dass St. Elisabeth seinen christlichen Charakter wahrt: „Wir behandeln unseren Nächsten, egal welcher Religion er angehört.“ Die Hälfte der Patienten kommt aus der Stadt, ein Drittel aus dem Saarland, der Rest aus den pfälzischen Orten um Zweibrücken. Die meisten sind wohl evangelischen Glaubens. „Wir wollen nicht missionieren“, betont Hans, „aber wir bieten Gottesdienste an, intensive Seelsorge. Und ganz wichtig: Bei uns stirbt keiner alleine.“ Und dann ist da noch eine andere Tradition des Hauses, um die der Geschäftsführer nie Aufhebens machte: Wer Hunger hat und am St. Elisabeth-Krankenhaus anklopft, der bekommt eine warme Mahlzeit, ohne einen Heller dafür zu bezahlen. „Wir versorgen Menschen, die auf der Durchreise sind“, nennt Hans das. Zwischen 13 und 30 Obdachlose und andere Bedürftige speisen täglich mittags in einem Nebenraum der Küche. „Ich versuche, wenn ich Not erkenne, nicht lange zu jammern, sondern bemühe mich, Lösungen zu finden.“ Auch so ein Leitspruch des Anton Hans, der auf dem Dorf aufwuchs, wo man lernt, nicht nur sich selbst, sondern auch anderen zu helfen. In Niederlinxweiler bei Ottweiler und in Lautzkirchen, bei den „Lumpensammlern“, wie man sie im Bliestal nannte, wuchs er in einem gut katholischen Elternhaus auf, wurde Messdiener im Kloster Blieskastel und rutschte über Ehrenämter beim Deutschen Roten Kreuz ins Hauptamt. 1971 übernahm er als Geschäftsführer das DRK Zweibrücken. Erst mit 48 wechselte er den Arbeitgeber, ging zur Klinik. Der Grund? „Im Krankenhaus konnte ich meine betriebswirtschaftlichen Ideen schneller umsetzen.“ Wobei er, Mitarbeitern zufolge, meist abends und nachts „die Arbeit wegschaffte“, denn tagsüber stand immer wer mit irgendeinem Anliegen im Büro. Nein sagen fällt ihm schwer. „Aber wenn einer nur seinen Vorteil sieht und Christlichkeit falsch versteht, das ärgert mich dann schon. Dann kann ich auch konsequent sein.“ Hat er auch Leute gefeuert? „Ja, aber Gott sei Dank nur ganz wenige.“ Jetzt ist Hans auf einen Schlag die Verantwortung los, auch die für insgesamt 1300 Beschäftigte. Der Ruhestand scheint ihm nicht ganz geheuer zu sein, denn seine vielen Ehrenämter im Roten Kreuz, in der Pfarrgemeinde in Hassel will er behalten – und auf seine alten Tage noch Religionswissenschaften studieren. Da wird wenig Zeit bleiben für ein weiteres Projekt, das er sich fürs Altenteil aufgehoben hat: „Ich habe noch nie im Leben eine Waschmaschine bedient. Das will ich noch lernen.“ Der Krankenhaus-Chef hat dafür gesorgt, dass Hungernde satt werden: Am St. Elisabeth wird niemand abgewiesen, der um eine warme Mahlzeit bittet. .
RHEINPFALZ-REPORT: DIE MUTMACHER Quelle „DIE RHEINPFALZ“ - VON GEORG ALTHERR |
veröffentlicht um 13.03.2009 00:58 von Vitalij Lubeschanin
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13.10.2009 04:49 wurde aktualisiert.
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Der stellvertretende Direktor der amerikanischen Gesundheitsfürsorge für Militärangehörige und deren Familien „Tricare“, Major General Elder Granger, hat am vergangenen Mittwoch das Landstuhler St. Johannis-Krankenhaus besucht. General Granger ist verantwortlich für die Gesundheitsfürsorge von rund neun Millionen amerikanischen Militärangehörigen weltweit.
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Laut Ingrid Krick, Mitarbeiterin von Tricare Landstuhl, besuchte er alle Krankenhäuser der Region, die Amerikaner behandeln, um sich für die Versorgung seiner Landsleute zu bedanken. Granger ist selbst Arzt und hat früher am Militärhospital Landstuhl gearbeitet.
Neben dem Westpfalz-Klinikum Kaiserslautern haben die Uniklinik Homburg und das St. Johannis-Krankenhaus Versorgungsverträge mit Tricare. Bei seinem Besuch sagte Granger, es sei für das Militär sehr wichtig, mit regionalen Krankenhäusern zusammenzuarbeiten, da die Kapazitäten am Militärhospital manchmal nicht ausreichten, um alle Patienten zu versorgen. Auch halte das Hospital nicht zu allen Zeiten Spezialisten für alle Erkrankungen vor.
Major General Granger überreichte der Klinik zum Dank Urkunden. Die Chefärzte Harald Schultz (Chirurgie), Wilfried Weber (Radiologie), Hans Jürgen Gabriel (Innere), Werner Hauck (Orthopädie) und Werner Bleser (Anästhesie), sowie die Chefärztin Monika Mader (Gynäkologie) ernannte er so zum „Hero of Tricare“, zum Helden der amerikanischen Gesundheitsfürsorge.
Stellvertretend für alle Abteilungen des Hauses bedankte sich General Major Elder Granger beim ärztlichen Direktor des St. Johannis-Krankenhauses, Dr. Hans Jürge Gabriel, für die medizinische Versorgung der amerikanischen Streitkräfte-Angehörigen. |
Der General Major Granger und sein Stab nutzten die Gelegenheit dann auch, um amerikanische Patienten im Johannis-Krankenhaus zu besuchen: Die Ehefrau eines Militärangehörigen hatte zwei Tage zuvor ein Kind geboren und einem ehemaligen Mitarbeiter des Militärhospitals stattete Granger einen Besuch auf der Intensivstation ab. „Wir versorgen hier bei uns gerne amerikanische Patienten, weil wir so auch die Verbundenheit mit den hier stationierten Menschen zum Ausdruck bringen können“, sagte der ärztliche Direktor und internistische Chefarzt Gabriel. „Außerdem kenne ich Major General Granger schon seit zehn Jahren, noch aus der Zeit, als er noch oben am Hospital war. Ich bin stolz, dass er uns heute hier besucht.“ Das St. Johannis-Krankenhaus hat 2008 rund 550 amerikanische Patienten versorgt. 69 amerikanische Babys wurden im Landstuhler Krankenhaus geboren. |

Ein amerikanisches Baby konnte der General Major auch noch besuchen und den Eltern zum Nachwuchs gratulieren.
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veröffentlicht um 04.03.2009 02:52 von Vitalij Lubeschanin
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13.10.2009 04:49 wurde aktualisiert.
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Der neue Kaufmännische Direktor des St. Elisabeth-Krankenhauses steht fest. Zum ersten März hat der Geschäftsführer Günter Merschbächer Thomas Frank in diese Position berufen. Thomas Frank war vorher Pflegedirektor des katholischen Krankenhauses.Bis zum 27. Februar hatte Anton Hans zusammen mit Merschbächer die Geschäftsführung und die kaufmännische Leitung des Krankenhauses inne. Hans ist aber zum ersten März in den Ruhestand gegangen. „Ich freue mich, dass nach einstimmiger Zustimmung von Beirat und Gesellschafterversammlung der Nardini-Stiftung der bisherige Pflegedirektor des St. Elisabeth-Krankenhauses Thomas Frank zum Kaufmännischen Direktor für beide Krankenhäuser der Stiftung – also auch für das Haus in Landstuhl – berufen worden ist“, so der Geschäftsführer Merschbächer. „Eine gemeinsame kaufmännische Leitung der beiden Häuser soll das Zusammenrücken der Einrichtungen unterstützen.“ Es gehe auch darum, Synergie-Effekte zu nutzen. Der bisherige Personalleiter des St. Johannis-Krankenhauses Landstuhl, Gerhard Hagest, ist ab ersten März stellvertretender Kaufmännischer Direktor beider Häuser. „Mit dieser Entscheidung wollen wir die Führungskompetenz der Direktorien der Häuser stärken und ein Gleichgewicht schaffen zwischen einer starken Leitung vor Ort und einer starken Geschäftsführung, die sich besonders um strategische Aufgaben kümmern soll“, begründete Merschbächer die Entscheidung. Thomas Frank ist 42 Jahre alt. Der gebürtige Rodalber hat am dortigen Krankenhaus eine Ausbildung zum Krankenpfleger gemacht. Am Zweibrücker katholischen Krankenhaus war er erst Krankenpfleger, dann Stationsleiter, dann Pflegedienstleiter. Berufsbegleitend hat er sich zum Qualitätsmanager weiterbilden lassen und Betriebswirtschaftslehre studiert. Von 1998 an war er Pflegedirektor am St. Elisabeth-Krankenhaus. Frank ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. Er wohnt in Eppelborn. |
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