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GAPP



GAPP 1984 - 2005

GAPP 2007




Unser German-American Partnership Program

1983 wurde in Philadelphia/USA und in Krefeld des 300. Jahrestages deutscher Einwanderung in die USA festlich gedacht. Teil der vielfältigen Aktivitäten beiderseits des Atlantiks war die Initiierung eines Schüleraustauschprogramms, an dem sich auch das Fichte-Gymnasium beteiligte.
Seitdem hat unsere Schule im Rahmen des German-American Partnership
Program (GAPP), das hier bei uns in Deutschland unter der Aufsicht des Pädagogischen Austauschdienstes bei der Ständigen Konferenz der Kultusminister steht, Kontakte zu drei High Schools im Raum Philadelphia und zu zwei High Schools in östlichen Vororten von Los Angeles geknüpft, die in den Jahren 1983-2007 durch 15 gegenseitige Besuche dokumentiert wurden. Der Austausch wird in Zukunft fortgesetzt werden, wobei gegenseitige Besuche von Schülergruppen alle zwei Jahre erfolgen werden.
Bundesweit nahmen 2000 etwa 12000 deutsche und amerikanische Schüler im Rahmen von über 700 Schulpartnerschaften des GAPP teil. Für die kommenden Jahre werden weiter steigende Teilnehmerzahlen erwartet.
 

Die Förderung für Schulpartnerschaftsprogramme im deutsch-amerikanischen Schüleraustausch, in finanzieller Hinsicht besonders für die amerikanischen Gruppen interessant, ist an verschiedene Bedingungen geknüpft. So soll eine bestehende Partnerschaft kontinuierlich fortgesetzt werden, wobei auch tatsächlich gegenseitige Besuche erfolgen sollen. Da die Partnerschaftsprogramme vor allem der Förderung des Deutschunterrichts in den USA dienen, können bei dem Programm nur Schulen berücksichtigt werden, die Deutschunterricht als Schulfach anbieten.
Von allen Teilnehmern werden Grundkenntnisse der Partnersprache erwartet. Die Mehrheit der amerikanischen Teilnehmer besteht in der Regel aus Schülern, die im Deutschunterricht der Schule eingeschrieben sind.

Die eine Schule besuchende Gruppe sollen aus 10 bis 20 Schülern bestehen, die sich altersmäßig entsprechen. Die Dauer des Austausches liegt in der Regel bei 4 Wochen, wovon drei Wochen bei den Gastfamilien am Ort der Partnerschule einzuplanen sind. Maximal eine Woche kann Exkursionen in anderen Regionen gewidmet werden. Etwa 10 bis 12 Tage sind mindestens für den Schulbesuch an der Partnerschule vorzusehen. Die teilnehmenden Schüler müssen bereit sein, sich aktiv am Unterricht der Partnerschule zu beteiligen und während der Aufenthaltszeit nach Möglichkeit die Sprache des Ziellandes verwenden.
Nach dem Abschluss vieler Austauschprogramme führten wir eine Fragebogenaktion durch, da wir herausfinden wollten, was nach Ansicht der deutschen und amerikanischen Schüler an dem Programm verbessert werden kann. Die Auswertung verschiedener Unterlagen hat gezeigt, dass alle Teilnehmer einen sehr guten Gesamteindruck von unserem Programm haben.

Die deutschen Schüler können sich zum Teil nicht an die im Vergleich zu unserer Schule andersartigen Bedingungen im Unterricht gewöhnen. Eine noch intensivere Vorbereitung auf das amerikanische Gesamtschulsystem wird hier in Zukunft hilfreich sein. Recht positiv fallen unseren Schülern immer die Schulgebäude und die Sportanlagen der Partnerschulen auf. Einen positiven Eindruck hinterlassen in der Regel auch die amerikanischen Partnerschüler, die Gasteltern und die Lehrer der Partnerschule, wobei immer wieder die Freundlichkeit und Offenheit der Gastgeber hervorgehoben wird. Die amerikanischen Schüler sind insgesamt auch mit der Gastfreundschaft der Deutschen voll zufrieden. Viele Schüler blieben gerne länger in Krefeld bei ihren Gastfamilien. Es kommt übrigens häufig vor, dass der Abschied aus Krefeld den Amerikanern schwer fällt. Die Probleme liegen nicht nur auf amerikanischer Seite: Eigentlich ein weiteres positives Ergebnis unseres Austauschs.






Teilnehmerzahlen

Nach einer anfänglich recht starken Entwicklung der Teilnehmerzahlen haben wir in den 90er Jahren eine relativ konstant bleibende Zahl der Teilnehmer. 1987 und 1989 besuchten unserer Schülerinnen und Schüler nicht nur unserer Partner in Pennsylvanien, sondern auch zwei Partnerschulen in Kalifornien. Dadurch erklären sich die beiden Höchststände der Teilnehmerzahlen in diesen Jahren. Leider liegen bei jedem Austauschjahr die Zahlen der amerikanischen Schüler, die nach Deutschland kommen, deutlich unter den Teilnehmerzahlen der deutschen Schüler, die in die USA fahren. Bisher nahmen auf beiden Seiten des Atlantiks 1003 Schülerinnen und Schüler an unserem Austauschprogramm teil. Damit gehört unser Austauschprogramm im Rahmen des German-American Partnership Program zu den aktivsten Programmen in der Bundesrepublik Deutschland. Für das Austauschjahr 2001 müssen wir die abnehmende Teilnehmerzahl mit dem Ausstieg der Interboro High School begründen. Trotz intensiver Bemühungen ist es uns nicht gelungen, einen Ersatz zu finden. Ein Austausch mit einer neuen Partnerschule in New Jersey musste leider in letzter Sekunde aus organisatorischen Gründen abgesagt werden, wurde aber schließlich im Jahr 2002 durchgeführt. Dadurch ist es auch zu erklären, wieso im Jahr 2002 ein Stand erreicht wurde, der mit 1982 vergleichbar ist: Es fand nur der Austausch statt mit der West Morris Central High School in Chester, NJ. Im Jahr 2003 nahmen die Palisades High School in Kintnersville, PA, und die Upper Moreland High School in Willow Grove, PA, an dem Austausch teil. Im Austauschjahr 2005 und 2007 nehmen wieder drei Partnerschulen an unserem Programm teil.




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